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600 Straßenlaternen in Emmerthal bekommen LED-Leuchten / Geringere CO2-Belastung

500 000-Euro-Investition soll Geld sparen

Emmerthal (ch). Sie finden nur Beachtung, wenn sie ihren Dienst nicht tun, obwohl sie dann kaum auffallen. Dennoch will die Gemeinde in diesem Jahr 500 000 Euro in sie investieren – die Rede ist von Straßenlaternen.

veröffentlicht am 03.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:41 Uhr

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Rund 2000 der Lampen stehen in der Gemeinde Emmerthal und erhellen dort jede Nacht die Dunkelheit. Doch so nützlich sie sind, so hoch ist auch ihr Energieverbrauch. Um diesen zu reduzieren, hat die Gemeinde bereits vor zwei Jahren begonnen, über 200 Leuchten der alten Quecksilberdampflampen, die bis dahin die Gemeinde beleuchteten, auf Natriumdampflampen umzurüsten. Da die Förderung für die Natriumdampftechnik ausgelaufen ist und stattdessen die LED-Technik gefördert wird, sollen nun 500 000 Euro in die neue Technik investiert werden. 40 Prozent der Kosten übernimmt der Bund, den Rest trägt die Gemeinde.

Rund 600 Lampen können mit der veranschlagten Summe umgerüstet werden. Beginnen werde man mit dem Umbau voraussichtlich im Sommer, sagt Bürgermeister Andreas Grossmann. 138 000 Kilowattstunden Strom sollen durch die neuen Lampen im Jahr eingespart werden. Das entspricht einer Kostenersparnis von 25 000 Euro im Jahr. Hinzu kommt, dass die LED-Lampen nicht nur weniger Energie verbrauchen, sondern auch die Wartungsintervalle länger sind. Auch hier kann noch einmal Geld gespart werden. „Dadurch wird sich diese Investition schnell amortisieren und langfristig zu einer Entlastung des Haushalts und zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes beitragen“, verspricht Andreas Grossmann. 80 Tonnen CO2 sollen durch den Umbau jährlich eingespart werden. Die verbleibenden circa 1000 Quecksilberdampflampen plant die Gemeinde in den nächsten Jahren umzustellen. Denn ähnlich wie bei Glühlampen gebe es auch für die Quecksilberdampflampen ein Auslaufdatum, sagt Grossmann.

„Weitere Energiesparmaßnahmen sind im Jahr 2012 in der Gemeinde konkret nicht geplant“, erklärt Grossmann. Mittelfristig gäbe es jedoch mehrere Vorhaben: So werden im Zusammenhang mit dem Bildungshaus Börry auch energetische Sanierungen verbunden sein. Als größeres Zukunftsprojekt sei zudem der Austausch der Fenster im Rathaus geplant. Die Holzfenster sind über 30 Jahre alt und durchlässig. Durch neue Fenster könnte hier viel Energie eingespart werden, der Umbau würde jedoch rund 400 000 Euro kosten.

Durch LED-Straßenleuchten soll in Emmerthal Energie und Geld gespart werden.

Foto: Dana



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