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Jahreskonzert des Emmerthaler Blasorchesters erstmals unter der Leitung von Timothy Hope

43 Musiker zogen alle Register ihres Könnens

Emmerthal (gm). Nach dem Promenadenkonzert des Emmerthaler Blasorchesters im Herbst war es der zweite große öffentliche Auftritt, den der neue Dirigent Timothy Hope mit Bravour an seinem Taktstock meisterte. Zwar waren beim traditionellen Jahreskonzert nicht ganz so viele Besucher in der Kirch-ohsener Kreissporthalle wie in den Vorjahren, aber der Stimmung unter den Zuhörern tat dieses keinen Abbruch, zumal sie unter dem neuen Dirigenten auch einige Neuerungen miterleben durften.

veröffentlicht am 22.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 08:41 Uhr

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Während sein Vorgänger Stephan Oefler bislang selbst durch das Programm führte, schickte Timothy Hope mit Andreas Warnecke und Stefan Hinz zwei junge Musiker an die vorderste Front, die mit Humor und umfangreichem Hintergrundwissen die Musikstücke ankündigten. Gleich beim ersten Lied, dem Florentiner Marsch von J. Fucik, bewiesen die 43 Instrumentalisten, die unter 11 Registern spielten, dass sie nach wie vor eine professionelle, musikalische Einheit bilden und ihr umfangreiches Repertoire aus Märschen, Polkas, Musicals, Evergreens und Filmmusik sogar noch instrumental und optisch aufpeppen konnten. Bei dem von Jim Steinman komponierten Musical „Tanz der Vampire“, das Anfang der 70er Jahre durch Roman Polanskis Verfilmung zu Weltruhm gelangte, leuchteten im Hintergrund Phosphorvampire – und der Dirigent verhüllte sich in einem schwarzen Umhang. Genau wie bei dem Medley „Israel Shalom“ von Kees Vlak konnte man auch bei den weltbekannten „Hollywood Milestons“-Film-musiken jedes Instrument des grandiosen Klangkörpers einzeln heraushören, denn die Musiker, egal ob im Orchesterverband oder als Einzelinterpreten, überzeugten wieder einmal durch harmonische Klangvielfalt und filigrane Solistenarbeit.

300 Zuhörer stimmten Lied der Capri-Fischer an

Die Sporthalle, die akustisch zwar nicht den idealen Background für ein solches Konzertspektakel bietet, glich bei „Fanfare for the Common Man“ atmosphärisch fast der Londoner Royal Albert Hall, denn die Musiker um Tim Hope verstanden es, die Zuhörer mit ihren auf höchstem Niveau zelebrierten fantastischen Klängen immer wieder in ihren Bann zu ziehen. Bei „Cha Cha for Band“ und dem legendären „Time of my Life“ aus Dirty Dancing wurde sogar vor der Bühne getanzt. Und das Lied der Capri-Fischer, das aus fast 300 Kehlen mitgesungen wurde, stimmten Dirigent Tim Hope und Vereinschefin Verena Reese sogar gemeinsam an. Das aus 13 Instrumentalstücken breit gefächerte Programm konnte durch zwei Zugaben bereichert werden, die vom begeisterten Publikum mit frenetischem Applaus bedacht wurden.

Emmerthals stellvertretender Bürgermeister Rolf Keller, der die Besucher vor dem Konzert in der Halle begrüßte, meinte nach dem zweistündigen Klanggenuss, dass es mit dem Emmerthaler Blasorchester genauso abwechslungsreich und anspruchsvoll weitergehe, wie es die Fans gewohnt seien. Die neue 1. Vorsitzende des EBO, Verena Reese, zeichnete vor dem Konzert Tenorhornbläser Jürgen Bröstedt mit Ehrennadel und Urkunde für 50-jährige instrumentale Aktivitäten aus.

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Vereinsvorsitzende Verena Reese ehrte Tenorhornbläser Jürgen Bröstedt für seine 50-jährige aktive Instrumentalistenlaufbahn.


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