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Transformator sorgt für starke Rauchentwicklung / Traforaum verqualmt – zwei Wehren rücken aus

30 Einsatzkräfte suchen im ISFH nach Brandherd

Ohr (tis). Die Feuerwehren Ohr und Kirchohsen wurden am Mittwochabend um 22.53 Uhr zum Institut für Solarenergieforschung (ISFH) gerufen. Dort hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Es gab nach einem Stromausfall eine Rauchentwicklung in einem Raum mit Niederspannungstechnik. Als Ursache stellte sich später heraus, ein größerer Transformator war durchgebrannt.

veröffentlicht am 30.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 16:41 Uhr

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Rund 30 Brandschützer suchten unter der Leitung von Ohrs Ortsbrandmeister Winfried Stäsche nach dem Brandherd. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Frank Melde: „Der Brandmelder hatte in einem Traforaum ausgelöst. Dieser war auch stark verqualmt.“ Einsatzkräfte unter Atemschutz machten sich mit einer Wärmebildkamera auf die Suche nach einem Brandherd, konnte aber zunächst nichts finden. „Da der Raum weder Fenster noch eine Lüftung hatte, haben wir dem Qualm durch ein Be- und Entlüftungsgerät abgesaugt“, berichtet Frank Melde weiter.

Nachdem kein Feuer zu finden war, wurde ein Fachmann einer Elektrofirma hinzugezogen, dem zusammen mit einem Verantwortlichen des Instituts nach rund 90 Minuten die Einsatzstelle übergeben wurde. Nach Angaben von Dr. Roland Goslich vom ISFH wurde festgestellt, dass es an einem knapp 20 Jahre alten Transformator zu einem sogenannten Wicklungsschluss gekommen war, der zu der starken Rauchentwicklung führte. Am Transformator entstand Totalschaden. Jetzt muss ein neuer beschafft werden, was einige Zeit in Anspruch nimmt. „Bis dahin müssen wir in unserem Institut das Betreiben von größeren Stromverbrauchern einschränken oder aufeinander abstimmen“, sagt Goslich.



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