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Update Fall Lügde: Plädoyers der Opferanwälte erwartet

Aktuell plädiert die Staatsanwaltschaft im Lügder Missbrauchsprozess vor dem Landgericht Detmold. Im Anschluss sollen die ersten Plädoyers der insgesamt 18 Opferanwälte folgen. Das Urteil wird zwar erst für Anfang September erwartet. Aber nach heutigem Stand ist davon auszugehen, dass die beiden Angeklagten nach Verbüßung ihrer Haftstrafen nicht wieder auf freien Fuß kommen. Stattdessen steht eine anschließende Sicherungsverwahrung im Raum. Die Psychiaterin Dr. Marianne Miller schätzt die Rückfallgefahr für beide Angeklagten recht hoch ein. Allerdings hat sie Andreas V. - anders als Mario S. (34) - keine Perversion im klinischen Sinne attestiert. Auch sieht sie bei dem 56-Jährigen Hauptangeklagten eher ein finanzielles Interesse als eine manifeste pädophile Neigung als Triebfeder für die ihm zur Last gelegten fast 300 Taten an 23 Mädchen.

veröffentlicht am 16.08.2019 um 12:04 Uhr



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