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Tod in der Kita - Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Nach dem tragischen Tod eines fünfjährigen Jungen aus Lemgo in einer Kita in Lemgo-Lieme ermitteln die Behörden wegen fahrlässiger Tötung gegen einen 46-jährigen Lemgoer. Das Kita-Kind war am Dienstag beim Spielen an einem abgestellten Kipper-Anhänger zwischen der Kippvorrichtung und dem Fahrgestell des Anhängers eingeklemmt worden. Rettungskräfte konnten den Fünfjährigen zwar befreien, das Kind verstarb jedoch trotz intensiver Rettungsbemühungen noch am Unfallort. Der Anhänger, der dem kirchlichen Träger des Kindergartens gehört, war von dem 46-Jährigen auf das Grundstück gestellt worden, um Sperrmüll zu entsorgen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls war dieser noch nicht beladen. Das Fahrzeug wird durch einen Sachverständigen untersucht. Aufgrund verschiedener Umstände konnten bislang noch nicht alle möglichen Zeuginnen und Zeugen befragt werden. Die Obduktion des Leichnams fand am Mittwoch statt. Der kleine Junge verstarb an den Folgen seiner bei dem Unfall erlittenen Verletzungen.

veröffentlicht am 01.09.2021 um 15:46 Uhr



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