weather-image
×

Missbrauch von Lügde: AWO sah keine Hinweise auf Vergehen

Im Untersuchungsausschuss des NRW-Landtags zum Kindesmissbrauch in Lügde hat ein Zeuge dementiert, dass die missbrauchte Pflegetochter in verwahrloste Zustände gegeben worden sei. Bei seinem ersten Besuch auf dem Campingplatz des Pflegevaters in Lügde sei ihm nichts Bemerkenswertes aufgefallen, sagte der Sozialpädagoge der Arbeiterwohlfahrt Höxter am Freitag als erster Zeuge des Ausschusses. "Das war für mich ein Fall von vielen", sagte der 54-Jährige. Sein erster Eindruck auf dem Campingplatz sei gewesen: "Da muss ein Kind nicht leben, aber das war weit entfernt von Kindeswohlgefährdung." Von sexueller Gewalt sei im Austausch mit dem Jugendamt nie die Rede gewesen. Er könne sich auch nicht erinnern, vom Jugendamt Hameln-Pyrmont Hinweise auf schwerwiegende Vorwürfe gegen den Pflegevater erhalten zu haben. Der Täter war im September zu einer 13-jährigen Freiheitsstrafe wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilt worden.

veröffentlicht am 31.01.2020 um 15:34 Uhr



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Anzeige

Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

Immobilien mieten

Immobilien kaufen