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Kulturzentren unter Druck - auch Hamelner Sumpfblume leidet

In Niedersachsen sind zahlreiche Kulturzentren wegen der Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht. Drei Monate hatten soziokulturelle Einrichtungen und Vereine pandemiebedingt geschlossen, die Wiedereröffnung mit weniger Besuchern unter strengen Hygieneauflagen ist für viele nicht wirtschaftlich. «Wir sind in großer Sorge um unsere Mitglieder», sagte Doris Klüver, Geschäftsführerin des Landesverbands Soziokultur. Die Verluste der über hundert Mitglieder allein während des Shutdowns belaufen sich Klüver zufolge insgesamt auf monatlich eine Million Euro. Auch von der Sumpfblume in Hameln hieß es, dass es wegen des finanziellen Drucks derzeit schwer bis gar nicht möglich sei, die Mitarbeitenden aus der Kurzarbeit zurückzuholen, um wieder öffnen zu können.

veröffentlicht am 03.07.2020 um 10:55 Uhr

03. Juli 2020 10:55 Uhr

In Niedersachsen sind zahlreiche Kulturzentren wegen der Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht. Drei Monate hatten soziokulturelle Einrichtungen und Vereine pandemiebedingt geschlossen, die Wiedereröffnung mit weniger Besuchern unter strengen Hygieneauflagen ist für viele nicht wirtschaftlich. «Wir sind in großer Sorge um unsere Mitglieder», sagte Doris Klüver, Geschäftsführerin des Landesverbands Soziokultur. Die Verluste der über hundert Mitglieder allein während des Shutdowns belaufen sich Klüver zufolge insgesamt auf monatlich eine Million Euro. Auch von der Sumpfblume in Hameln hieß es, dass es wegen des finanziellen Drucks derzeit schwer bis gar nicht möglich sei, die Mitarbeitenden aus der Kurzarbeit zurückzuholen, um wieder öffnen zu können.

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