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Horrorhaus Höxter: Angelika W. will keine Revision

Nach der Verurteilung zu 13 Jahren Haft im Prozess um das "Horrorhaus" von Höxter verzichtet Angelika W. auf eine Revision. Das sagte ihr Anwalt Peter Wüller am Dienstag. Er werde in Absprache mit seiner Mandantin noch in dieser Woche die Revision am Landgericht Paderborn widerrufen. Damit wäre auch das zweite Urteil in dem Verfahren rechtskräftig. Das Gericht hatte die heute 50-Jährige wegen Mordes durch Unterlassen verurteilt. Strafmildernd wurde bei ihr die Kronzeugenregelung angewandt. Mit ihrer Aussage wurde der Tod eines zweiten Opfers aufgeklärt, obwohl es keine Leiche gab. Anwalt Wüller hatte fristwahrend Rechtsmittel eingelegt, sich aber nach Studium der jetzt vorliegenden schriftlichen Urteilsbegründung gegen die Überprüfung des Urteils durch den Bundesgerichtshof entschieden.

veröffentlicht am 05.03.2019 um 17:46 Uhr



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