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Hannoveraner liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

Gleich mehrere Straftaten werden einem 33-jährigen Mann aus Hannover vorgeworfen. Zunächst hatte er nach Polizeiangaben am Samstag um 0.55 Uhr mit seinem BMW auf der Bundesstraße 1 zwischen Aerzen und Selxen in Fahrtrichtung Hameln in einer 70er Zone mit hoher Geschwindigkeit einen Lkw überholt. Als er deshalb in Höhe Selxen von einer Standkontrolle der Polizei Haltezeichen erhielt, bremste er zwar zunächst ab, fuhr dann aber um die Beamten herum und flüchtete in Richtung Hameln. In Groß Berkel bog er mit hoher Geschwindigkeit rechts in Richtung Ohr ab, wobei er ins Schleudern geriet, nach links von der Fahrbahn abkam und ein Geländer umfuhr. Danach ging es über Nebenstraßen im Ortsgebiet Groß Berkel weiter. Nachdem die Polizeistreife zu seinem Fahrzeug aufgeholt hatte, gab er in der 30er Zone "Unter dem Todtenberg" zwar noch einmal richtig Gas, musste aber später auf der Ortsdurchfahrt (B 1) einsehen, dass er der Polizei nicht entkommen konnte. Auf der Hamelner Straße hielt er schließlich an. Die linke Fahrzeugseite war komplett zerkratzt, der Außenspiegel abgebrochen. Der Sachschaden wird auf insgesamt 3000 Euro geschätzt. Der Pkw war nicht zugelassen, die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen waren gestohlen. Einen Führerschein besitzt der 33-Jährige ohnehin nicht. Im Fahrzeug saß noch eine Bekannte des Hannoveraners, die auf Befragen angab, von diesen Umständen nichts gewusst zu haben.

veröffentlicht am 15.03.2021 um 13:01 Uhr



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