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Dreijähriger in Detmold getötet: Halbschwester streitet Tat nicht ab

Mit 28 Messerstichen soll eine 15-Jährige in Detmold ihren schlafenden Halbbruder getötet haben. Ein Haftrichter hält ihr Heimtücke und niedrige Beweggründe vor. Die Jugendliche habe eine "tiefe Abneigung" gegen den Dreijährigen empfunden. Nach der Tötung des Jungen hat die 15 Jahre alte Halbschwester angegeben, sie halte sich selbst für die Täterin. Allerdings berufe sie sich auf Erinnerungslücken, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. "Als Motiv für die Tat ist davon auszugehen, dass die Beschuldigte in einem schwierigen familiären Umfeld lebte und eine tiefe Abneigung gegen den Halbbruder entwickelt hat", schreiben die Ermittler. Einen konkreten Anlass für die Tat habe sie nicht genannt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließt das Amtsgericht Detmold am Freitag Haftbefehl wegen Mordes.

veröffentlicht am 08.11.2019 um 15:07 Uhr

08. November 2019 15:07 Uhr

Mit 28 Messerstichen soll eine 15-Jährige in Detmold ihren schlafenden Halbbruder getötet haben. Ein Haftrichter hält ihr Heimtücke und niedrige Beweggründe vor. Die Jugendliche habe eine "tiefe Abneigung" gegen den Dreijährigen empfunden. Nach der Tötung des Jungen hat die 15 Jahre alte Halbschwester angegeben, sie halte sich selbst für die Täterin. Allerdings berufe sie sich auf Erinnerungslücken, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. "Als Motiv für die Tat ist davon auszugehen, dass die Beschuldigte in einem schwierigen familiären Umfeld lebte und eine tiefe Abneigung gegen den Halbbruder entwickelt hat", schreiben die Ermittler. Einen konkreten Anlass für die Tat habe sie nicht genannt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließt das Amtsgericht Detmold am Freitag Haftbefehl wegen Mordes.

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