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21-Jähriger zückt in Holzminden Messer und will erschossen werden

Ein 21 Jahre alter Mann hat am Donnerstag in der Innenstadt von Holzminden zwei Männer mit einem Messer bedroht und sich anschließend selbst verletzt. Polizeibeamte, die den Mann festnehmen wollten, forderte der Holzmindener auf, ihn zu töten. Gegen 18.35 Uhr hatte der 21-Jährige zunächst einen Friseursalon betreten. Nachdem es dort zu Unstimmigkeiten gekommen sein soll, verließ der junge Mann den Salon und kehrte kurze Zeit später mit einem Fleischermesser in der Hand zum Friseursalon zurück, wo er nach Polizeiangaben einen Kunden und dessen Bruder (26 und 21 Jahre alt) mit dem Messer bedrohte. Im Anschluss entfernte sich der 21-Jährige. Er wurde wenig später durch zwischenzeitig hinzugerufene Polizeikräfte im Bereich Hamannplatz angetroffen, wo er beim Erblicken der Beamten das Messer aus seinem Hosenbund zog, es bedrohlich in Richtung der Beamten hielt und diese mehrfach aufforderte, ihn zu erschießen. In der Folge begann der Mann, sich zu entkleiden. Mit dem Fleischermesser fügte er sich mehrere, teilweise tiefe Schnittverletzungen am gesamten Körper zu. Dabei forderte er die Beamten immer wieder auf, ihn zu erschießen. Durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es den Beamten, den Mann zu überwältigen. Das Messer ließ er freiwillig fallen, ehe er fixiert werden konnte. Durch eine Rettungswagenbesatzung wurde der Verletzte in ein Krankenhaus transportiert, wo er die Nacht zur Beobachtung verbrachte, ehe er am Freitag aufgrund seines Allgemeinzustandes in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wurde.

veröffentlicht am 26.03.2021 um 11:23 Uhr
aktualisiert am 26.03.2021 um 12:30 Uhr



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