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Ist das Präparieren von Leichen im Medizinstudium überhaupt noch zeitgemäß?

Die Aufschneider

Mit dem Skalpell in der Hand werden die Zensuren unwichtig. Wer heute in Deutschland Arzt werden will, muss einen Notendurchschnitt von mindestens 1,1 vorweisen oder einen der zahlreichen Anwälte bemühen, die auf das Einklagen von Medizinstudienplätzen spezialisiert sind. So oder so ein nervenaufreibendes Verfahren. Aber hier, im Neonlicht der fensterlosen Räume im Anatomischen Institut, verblasst die Aufregung um den Studienplatz. Jetzt gilt es, einem toten Menschen die Haut aufzuschneiden. Kein leichter Auftrag für die angehenden Ärzte, die mindestens Scheu, oft auch Ekel und sogar Angst überwinden müssen. Gerade deshalb gilt der Präparierkurs seit Jahrhunderten als unentbehrlich für die Medizinerausbildung.

veröffentlicht am 07.11.2012 um 19:02 Uhr
aktualisiert am 19.11.2016 um 14:44 Uhr

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Autor:

Stefan Arndt


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