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Unabhängige sind nicht gleich Unabhängige

UFB distanzieren sich vom „politischen Handeln der DU“

veröffentlicht am 10.10.2016 um 13:35 Uhr

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Der eine oder andere Wähler, so heißt es, habe bei der Wahl aus Versehen hier ein Kreuzchen gemacht, obwohl er es dort hätte machen wollen. Nun, nachdem der Unabhängige Manfred Voges zusammen mit der CDU eine Fraktion bildet (CDU/Die Unabhängigen), sieht sich die UFB offenbar gezwungen, zu erklären, wer sie sind und wer nicht. „Die UFB distanziert sich hiermit ausdrücklich vom politischen Handeln der DU, beziehungsweise von Herrn Hermann Schmidtchen“, heißt es in einer Presseerklärung. Außerdem merken sie „noch einmal zum allgemeinen Verständnis an, dass es sich bei der DU und der UFB um zwei verschiedene Parteien handelt, die nicht miteinander agieren“. „Parteien“ im weiteren Sinne, denn im engeren Sinne handelt es sich bei beiden um Wählergemeinschaften.

Für die UFB ist Klaus Peter Symanski in den Rat gewählt worden. „Die Wähler haben durch ihre Wahl den unmissverständlichen Auftrag gegeben, eine unabhängige, freie, bürgernahe Politik auszuführen“, schreibt die UFB. Die DU wiederum wird von Manfred Voges vertreten. Symanski werde sich zum Wohle der Hamelner Bürger und nach Sachlage entscheiden, und sich nicht an derzeit laufenden Koalitionsgesprächen und Postengeschacher beteiligen, heißt es in der Erklärung der UFB. Das „Postengeschacher“ bezieht sich auf das Taktieren des Unabhängigen-Vorsitzenden Schmidtchen, der für den Zusammenschluss von Voges mit der CDU-Fraktion nach eigener Angabe „Gegenforderungen“ ins Gespräch gebracht hatte (wir berichteten). So soll Voges zum Beispiel einen Sitz in einem Fachausschuss erhalten.bha

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