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Für die Bad Pyrmonter Ortsräte tritt lediglich auf dem Hagen ein FDP-Kandidat an

Liberale schicken elf Kandidaten ins Rennen

BAD PYRMONT. Es hatte schon fast etwas Familiäres an sich. Insgesamt sieben wahlberechtigte des aktuell aus 16 Mitgliedern bestehenden FDP-Stadtverbandes trafen sich im „Alt Holzhausen“, um in der Mitgliederversammlung die Aufstellung der Kandidaten und Wahllisten abzuarbeiten. Und so kam auch passend ein Zwischenruf aus der Versammlung auf die Frage, ob sich die vorgeschlagenen Kandidaten vorstellen sollen: „Das ist nicht notwendig. Wir kennen uns doch alle.“

veröffentlicht am 27.05.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 15.08.2016 um 19:07 Uhr

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Autor:

von Klaus Titze

Die Tagesordnung umfasste zwar 32 Punkte, doch die ließen sich schnell abarbeiten, obwohl es anfangs schwierig erschien, bei sieben Anwesenden auch acht aufgabengebundene Funktionen zuzuordnen. Eine aus der Runde artikulierte Neugier, wer denn nun die Kandidaten seien, beantwortete Stadtverbandsvorsitzender Oliver Steinwedel mit dem Hinweis, dass in einer internen Besprechung eine namentliche Rangfolge erarbeitet worden sei. Nachdem Detlef Malzahn den Vorsitzenden Steinwedel auf Listenplatz 1 vorgeschlagen hatte und dieser mit der Gesamtzahl der sieben Wahlberechtigten bestätigt worden war, arbeitete Steinwedel die vorbereitete Namensliste ab, wobei die sieben Mitglieder jeden Listenplatz einzeln ohne Gegenstimme bestätigten.

Demnach treten nach derzeitigem Stand hinter Steinwedel auf Platz 2 Günter Dalek, Karl-Heinz Bormann (3), Gudrun van Herrk (4), Jan Ackermann (5), Wilhelm Henning (6), Klaus Wirla (7), Erika Heller (8), Hans Kräfter (9), Kristian Kramer (10) und Detlef Malzahn (11) auf der Liste der Bad Pyrmonter FDP an. Für den Ortsrat Hagen kandidiert Karl-Heinz Bormann. Für die Ortsräte Löwensen und Thal hatte sich laut Steinwedel bislang kein Interessent gefunden, sodass diese Punkte unberücksichtigt blieben.

„Was bleibt demnächst zu tun?“, fragte der Vorsitzende in die Runde und verknüpfte damit die Beantwortung, dass Anfang Juni „das Wahlprogramm und alles, was dazugehört“ in einer erneuten Versammlung besprochen werden müsse.

Beim abschließenden Fototermin scherzte die Kandidatengruppe, der Jüngste in ihrer Runde sei 51 Jahre (Ackermann) und drei aus der Gemeinschaft wetteiferten mit ihrem Geburtsjahrgang 1935. „Dafür haben wir auch eine berufliche Bandbreite vom Handwerk, über Lehrer und Polizisten bis hin zum kaufmännischen Fach zu bieten“, kommentierte Steinwedel mit Blick auf seine berufenen Kandidaten.



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