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Aufzeichnung am Mittwoch in Emmerthal / Kritiker wenden sich mit offenen Brief an Kreistagspolitiker

NDR sendet Streitgespräch zum Bückeberg

EMMERTHAL. Die Debatte um den Lern- und Dokumentationsort Bückeberg in Hagenohsen erreicht längst überregionale Aufmerksamkeit. In dieser Woche widmet sich der Norddeutsche Rundfunk mit einer einstündigen Sendung dem umstrittenen Umgang mit der früheren Stätte der NS-Propagandaveranstaltung Reichserntedankfest. „Jetzt reicht’s! – Ihre Meinung zählt!“ heißt die Hörfunksendung mit Moderatorin Anke Genius.

veröffentlicht am 19.02.2018 um 10:32 Uhr
aktualisiert am 21.02.2018 um 17:47 Uhr

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Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite

Die öffentliche Diskussionsveranstaltung wird am Mittwoch, 21. Februar, ab 18 Uhr in der Kultur(n)halle in Emmerthal aufgezeichnet. An der Debatte beteiligen sich Landrat Tjark Bartels und Dr. Jens-Christian Wagner als Geschäftsführer der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten sowie von den Kritikern Timo Schriegel und Irmgard Lohmann, gleichzeitig Abgeordnete im Kreistag. Ebenfalls eingeladen ist Bernhard Gelderblom, Vorsitzender des Vereins für Kultur- und Zeitgeschichte Hameln. Die Sendung wird am 22. Februar ab 19 Uhr auf NDR 1 Niedersachsen ausgestrahlt. Nach eigenen Angaben bietet der Sender mit diesem Format „ein Forum für Protest und Streit“. „Beide Seiten kommen zu Wort, Argumentieren ist angesagt“, heißt es in der Mitteilung. Unterdessen haben sich die Kritiker des Bückeberg-Projekts mit einem offenen Brief an die Politiker des Landkreises gewandt. Sie verweisen auf inzwischen mehr als 2000 Unterschriften von Einwohnern, die damit die vorliegenden Pläne verhindern wollen. Unterzeichnet ist das Schreiben der „Initiative Bückeberg“, die das Konzept für „überdimensioniert“ hält, stellvertretend von Karl-Otto Gericke und Timo Schriegel. Unter der Überschrift „Gibt es wirklich nichts Vordringlicheres als das Projekt Dokumentations-/Lernort Bückeberg?“ machen die Gegner noch einmal ihre Bedenken deutlich. Sie bitten die Kommunalpolitiker, die Argumente im Vorfeld der Kreistagssitzung am 13. März mit in die Beratungen einfließen zu lassen, damit eine „reduzierte“ Lösung möglich werde.



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