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Veranstaltung zum Bückeberg mit Staatssekretär Dr. Lange

„Kulturdenkmal von Rang“

Emmerthal (cb). Weitere wichtige Etappe für den Denkmalschutz am Bückeberg in Emmerthal als Austragungsort der NS-Propagandaveranstaltung Reichserntedankfeste: Wie Bürgermeister Andreas Grossmann jüngst den Rat informierte, findet dazu am Mittwoch, 3. November, eine Veranstaltung im Rathaus statt. Bei der Veranstaltung mit Staatssekretär Dr. Josef Lange vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur als oberste Denkmalschutzbehörde würden die Ergebnisse eines Expertensymposiums zum Bückeberg, das vor einem Jahr stattfand, vorgestellt, so Grossmann. „Sicher werden wir dann auch etwas über das weitere Verfahren hören“, meinte der Bürgermeister vor dem Gemeinderat.

veröffentlicht am 24.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 27.12.2017 um 14:34 Uhr

Seit Jahren wird darüber debattiert, den Bückeberg in Emmerthal

Auf seiner Homepage erläutert das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege unter Hinweis auf eine Veranstaltung für Experten, die ebenfalls am 3. November in Emmerthal stattfindet, einige aktuelle Einschätzungen zur Bedeutung des Bückeberges. „Das Areal ist eines der am besten erhaltenen und eindrucksvollsten Zeugnisse monumentaler Landschaftsarchitektur und gestalteter Kulturlandschaft aus der Zeit des Nationalsozialismus“, heißt es im Internet in einer Einladung an Denkmalpfleger, an einer Exkursion zum Bückeberg teilzunehmen. Der Bückeberg sei ein Kulturdenkmal von Rang. „Fragen des Umgangs sind unabhängig vom Denkmalstatus gemeinsam mit den Bürgern vor Ort zu erörtern, wissend um die Verantwortung für dieses herausragende Zeugnis der Zeitgeschichte.“

Das im Oktober vergangenen Jahres vom Wissenschaftsministerium initiierte Symposium steht im Zusammenhang mit einer seit 25 Jahren geführten Gedenkstättendiskussion über den öffentlichen Umgang mit baulichen und landschaftlichen Spuren der NS-Herrschaft. Zu den Reichserntedankfesten waren bis zu über einer Million Besucher gekommen.



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