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Grüne sagen Ja zum Bückeberg

WESERBERGLAND. Die Grünen begrüßen die Pläne des Landkreises, den Bückeberg durch Wege und Informationstafeln zu erschließen. „Wir sind froh, dass es nun endlich einen konkreten Plan für das Gelände gibt und der Landkreis eine Aufarbeitung in Gang setzt, die diesen Namen verdient und öffentlich sichtbar wird“, so Deike Peters, Vorsitzende des Grünen-Kreisverbandes.

veröffentlicht am 16.02.2018 um 14:31 Uhr

Das Thema sei beschämend lange verdrängt worden. Erst 2011 sei das Gelände unter Denkmalschutz gestellt und damit vor einer weiteren Bebauung geschützt worden. Seitdem werde die Erschließung des ehemals von den Nationalsozialisten genutzten Platzes öffentlich diskutiert. „In dem jahrelangen Verhandlungs- und Planungsprozess wurde ein guter Kompromiss gefunden, der nun zeitnah umgesetzt werden sollte“, so Peters weiter. Die anhaltende Kritik am finanziellen Umfang des Projektes halten die Grünen für vorgeschoben. Natürlich hätte ein solches Projekt auch einen Preis. Aber zum einen trüge der Landkreis die Kosten nicht allein – und zum anderen könne man sicher mit weiterer Unterstützung rechnen, wenn das Konzept entsprechend öffentlichkeitswirksam umgesetzt werde. Michael Maxein, Vorsitzender des Grünen-Kreisverbandes, sagt, es sei umso erfreulicher, dass man am 1. März mit Esther Bejarano eine Holocaust-Überlebende in Hameln begrüßen dürfe. An diesem Tag wird ein Vortrag der Zeitzeugin mit anschließendem Konzert in der Sumpfblume stattfinden.



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