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Broschüre zur Einwohnerbefragung: Entwurf liegt bald vor / Abstimmungsgespräche mit Land, Fachbüro und Gemeinde

Bückeberg-Planungen gehen ins Detail

HAMELN/EMMERTHAL. Nachdem auf politischer Ebene die Kontroversen um den Bückeberg abgeflaut sind, beginnen die konkreteren Planungen für den Dokumentations- und Lernort. Neben Abstimmungsgesprächen auf Landes- und Bundesebene sowie mit dem Planungsbüro zu den auf Grundlage des Kompromisses geänderten Entwürfen geht es auch um die Einwohnerbefragung in Emmerthal, für die eine Informationsbroschüre erarbeitet wird.

veröffentlicht am 07.02.2019 um 19:09 Uhr

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Christian Branahl

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Christian Branahl Reporter / Newsdesk zur Autorenseite

Darüber informierten den zuständigen Kreisschulausschuss Landrat Tjark Bartels und Alexander Remmel, seit Jahresbeginn Geschäftsführer der „Dokumentations- und Lernort Bückeberg gGmbH“.

Als „dringlich“ bezeichnete es Remmel, zunächst die Broschüre vorzubereiten, welche die Emmerthaler Abstimmungsberechtigten im Vorfeld der Befragung erhalten. Sie informiere textlich über die wichtigsten Punkte des ehemaligen Austragungsortes der NS-Propagandaveranstaltung „Reichserntedankfeste“ bis zur heutigen Zeit mit den Planungen, wie sich grafisch der Dokumentations- und Lernort vorstellen lasse. Ein Entwurf solle in Kürze vorliegen. Gleichzeitig gebe es Gespräche mit der Domänenverwaltung des Landes als Eigentümerin des Areals und dem Pächter, um dort zu konkreten Vereinbarungen zu kommen. Der Grundentwurf für die Gestaltung des Bückeberges werde auf Grundlage des Kompromisses sowie der Anregungen des Bürgerdialoges überarbeitet, berichtete Remmel. Laut Bartels soll der fertige Entwurf bei einer Sondersitzung des Ausschusses vorgestellt werden.

Ausschussvorsitzende Ursula Körtner (CDU) verwies darauf, dass die Kosten in der öffentlichen Diskussion „ein sensibler Punkt“ seien und es eine gewisse Deckelung brauche. Auch Delia Klages (AfD), selbst aus Emmerthal, verwies darauf, dass es in der Kontroverse nicht um die Erinnerungskultur gehe, sondern um das Geld. „Wir haben ein Budget“, sagte der Landrat über den politisch beschlossenen Finanzrahmen. „Wir haben vor, das einzuhalten.“

Grundsätzlich gab es in der Sitzung keine Kritik mehr an den Planungen. Besonders Peter Kurbjuweit und Annette Hergaden hoben hervor, dass es vorangehe. „Nach teils heftigen Diskussionen“, wie Kurbjuweit meinte. Ina Loth und Ursula Körtner erinnerten daran, Börry als Teil des Kompromisses im Blick zu behalten. „In der Tat wichtig“, sagte Bartels. Das Museum sei ein Teil der jetzigen Planungen. Geschäftsführer Remmel sagte, dass in der übernächsten Woche ein Gespräch mit Bürgermeister Andreas Grossmann, später mit dem Museums-Förderverein geplant sei.



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