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Flüchtlinge erklären ihre Solidarität mit Kölner Gewaltopfern / Kundgebung am Hochzeitshaus

„Wir sind friedliche Menschen“

Hameln. „Wir wollen Frieden!“ – um diese Worte auf Deutsch rufen zu können, braucht es kaum Übung für die Menschen aus dem Irak, aus Syrien, Pakistan, Afghanistan, dem Libanon und anderen Staaten, in denen die Gewalt an der Tagesordnung ist. Rund 120 der etwa 650 erwachsenen Bewohner und einige der 300 Kinder verlassen am Donnerstagmittag die Flüchtlingsunterkunft an der Süntelstraße, um ihr Mitgefühl zu zeigen. Mit einem Demonstrationszug in die Innenstadt und einer Kundgebung an der Hochzeitshausterrasse erklären sie sich solidarisch mit den Frauen, denen in der Silvesternacht in Köln massenhaft Gewalt angetan wurde – durch Zuwanderer vor allem aus Afrika. „Es ist nicht zu akzeptieren, was dort geschehen ist“, betont Nawaf Seedo am Mikrofon – und erhält von den Teilnehmern großen Beifall. Der TV-Journalist, der aus dem nordirakischen Sindschar geflohen ist, betont: „Wir, die Jesiden, haben im Irak die gleiche Gewalt erlebt gegenüber unseren Frauen und Kindern.“ Deshalb suchten sie nun Schutz in Deutschland. „Ja, ja Deutschland!“ skandiert die Menge.

veröffentlicht am 14.01.2016 um 18:01 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:58 Uhr

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Marc Fisser

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Marc Fisser Reporter / Newsdesk zur Autorenseite


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