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Arbeitsagentur spricht Flüchtlinge frühzeitig an / „Nicht die Fachkräfte von morgen, eher von übermorgen“

Schneller Einstieg sehr gefragt

Hameln-Pyrmont. Den Mitarbeitern der Öffis erschien es Ende vorigen Jahres wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für ihr Unternehmen: Da bestellten Bildungsbetriebe wie die Volkshochschule plötzlich im großen Stil Schülermonatskarten, teils für 3000 Euro auf einen Schlag. „250 solcher Tickets wurden bis März geordert“, freut sich Thorsten Rühle, der Chef der Linienbusse. Der Busverkehr profitiert derzeit von besonderen Bemühungen der Arbeitsagentur Hameln: Obwohl sie dazu noch gar nicht verpflichtet ist, kümmert sich die Behörde bereits jetzt um viele der Kriegsflüchtlinge, die jüngst ins Weserbergland gekommen sind. „Wir möchten keine Zeit verlieren“, erklärt Agenturchefin Ursula Rose das ungewöhnlich unbürokratische Vorgehen. „Wir wollen einen frühen Kontakt zu den Flüchtlingen aufbauen.“ Würde abgewartet, bis irgendwann über den jeweiligen Asylantrag entschieden ist, könnten die Arbeitsagentur und das Jobcenter Hameln-Pyrmont auf einen Schlag mit umso größeren Herausforderungen konfrontiert sein. Die Integration solle schnell beginnen, der Spracherwerb sei der Schlüssel dazu.

veröffentlicht am 27.01.2016 um 17:55 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:58 Uhr

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Marc Fisser

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Marc Fisser Reporter / Newsdesk zur Autorenseite


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