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Ratsherr Lars Reineke spendet Aufwandsentschädigung für Flüchtlinge, doch nicht alle Kollegen ziehen mit

Gutes tun – nicht so einfach

Hameln. Bei Lars Reinecke ist es in der politischen Sommerpause ruhiger geworden. So ruhig, dass der parteilose Ratsherr es „nur fair“ findet, seine Aufwandsentschädigung, die er für seine Tätigkeit bekommt, weiterzureichen. Denn im August habe es keine Sitzung gegeben und er habe nur wenige Presseanfragen beantwortet. Mit der Spende möchte er allerdings auch ein politisches Zeichen setzen – in Zeiten, in denen in Heidenau Rechtsradikale vor dem Asylbewerberheim randalieren. „Ich spende die rund 500 Euro netto an eine lokale Flüchtlingshilfe“, sagt Reineke – der sein Vorhaben auf Facebook publik machte. Auch in der Hoffnung, dass weitere mitziehen. „Würden alle Hamelner Ratsmitglieder mitmachen, kämen ca. 10 000 Euro zusammen“, schreibt er hoffnungsfroh.

veröffentlicht am 25.08.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.08.2015 um 19:43 Uhr

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Autor:

von andrea tiedemann


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