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Wie lebt es sich nach dem Brandanschlag in der Flüchtlingsunterkunft?

Die Angst ist noch da

Salzhemmendorf (as). Hayat Khudeeda Edo wirkt angespannt, schaut sehr ernst, als sie die Tür öffnet. Die 47-Jährige versteht kein Wort Deutsch, ihr Sohn Mewan Kehro Ali dagegen sehr gut. Er dolmetscht, während sie gemeinsam über die dramatischen Ereignisse der letzten Tage berichten. Die kurdischen Jesiden aus dem Irak hatten schon in der Heimat Schlimmes erfahren, jetzt mussten sie erleben, wie Rechtsextremisten auf ihre Unterkunft in der Hauptstraße einen Brandanschlag verübten, mehr als 2000 Menschen noch am gleichen Tag vor dem Haus Solidarität mit den Flüchtlingen bekundeten (wir berichteten). Vom Anschlag selbst, erzählt Mewan, habe man nichts mitbekommen. Man habe fest geschlafen, eigentlich erst am nächsten Morgen davon gehört. Obwohl man wisse, dass die mutmaßlichen Täter gefasst worden sind und im Gefängnis sitzen, habe man nach wie vor Angst.

veröffentlicht am 01.09.2015 um 18:50 Uhr
aktualisiert am 12.10.2015 um 18:36 Uhr

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