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Vorstellung des Glasfasernetz-Ausbaus vor den Ortsräten von Brünnighausen und Bisperode

In Ahrenfeld beginnt das Breitband

BRÜNNIGHAUSEN. Offiziell hat die Werbekampagne des vom Landkreis mit dem Glasfaserausbau beauftragten Unternehmens htp noch gar nicht begonnen, aber es wird bereits fleißig auf den verschiedensten Veranstaltungen für das Projekt getrommelt. So auch am Donnerstagabend im Dorfgemeinschaftshaus

veröffentlicht am 17.08.2018 um 17:28 Uhr
aktualisiert am 17.08.2018 um 18:30 Uhr

Die Homepage der Gemeinde Coppenbrügge. Jetzt soll das Breitbandnetz ausgebaut werden. Foto: Wal
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Autor

Wolfhard F. Truchseß Reporter
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Ralf Jurgeit, der htp-Beauftragte für den Breitbandausbau, erläuterte das Projekt und beantwortete viele Fragen während einer gemeinsamen Sitzung der Ortsräte von Brünnighausen und Bisperode. Fragen hatten die Ortsräte und das Publikum genug. Einer der wichtigsten Punkte dabei: „Die 40-Prozent-Marke, die mit den unverbindlichen Interessenbekundungen erreicht werden muss, um für einen Ort die endgültige Bauentscheidung zu fällen, gilt immer nur für einen Ort“, wie Jurgeit betonte. „Ein gutes Ergebnis in einem Ort soll nicht durch ein schlechteres im Nachbardorf abgewertet werden können.“

Und ebenso wichtig: „Spätestens wenn in einem Ort die Bagger anrollen und die Gräben für das Glasfaserkabel ausheben, muss sich ein Haushalt bei uns angemeldet haben“, mahnte Jurgeit. „Sind die Bagger an einem Ort mit der Arbeit fertig, kehren sie in dieser Ausbauphase nicht noch einmal zurück. Dann müssen Interessenten bis nach 2022 warten, wenn eine Nachverdichtung der Anschlüsse in Angriff genommen werden kann.“

Das erste Dorf, das in den Genuss des Glasfaser-Zeitalters kommen soll, wird Ahrenfeld im Ostkreis sein, denn dort wird das neue Breitbandnetz an die im Nachbarlandkreis bereits vorhandene htp-Infrastruktur angeschlossen. Von dort geht es dann weiter über Thüste und Ockensen in den Ostkreis Richtung Salzhemmendorf und Lauenstein. Parallel dazu wird in dieser als „Phase 1“ bezeichneten Ausbauzeit auch der Hessisch Oldendorfer Ortsteil Langenfeld an das benachbarte htp-Netz angeschlossen und von dort aus der Breitbandausbau vorangetrieben. „Phase 1“ soll nach Darstellung von Jurgeit bis 2020 abgeschlossen sein, danach die anderen Orte bis 2022 im Landkreis angeschlossen werden.

Ein besonderes Bonbon hält das den Energieversorgern EWE und enercity zu gleichen Teilen gehörende Unternehmen htp bereit: „Wenn eingetragene Vereine für uns einen Kunden werben, erhalten sie für jeden abgeschlossenen Vertrag 50 Euro für die Vereinskasse. Bei dem großen Interesse, das für das Glasfasernetz besteht, ist das leicht gemachtes Geld für jeden Verein“, lockte Jurgeit, empfahl aber ebenso wie Coppenbrügges Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka generell allen Anwesenden, intensiv für das Projekt zu werben. Jurgeit verglich Glasfaser und Kupferkabel mit Autos. „Jetzt haben sie mit dem Kupferkabel einen VW Golf in der Garage. Mit dem Glasfaserkabel bekommen Sie stattdessen einen Ferrari hineingestellt. Und das auch noch kostenlos“, wie er hervorhob.



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