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Einsatz- und Anrufzahlen im zweiten Jahr der Corona-Pandemie auf stabilem Niveau

Lippische Leitstellenbilanz 2021: 116.500 Einsätze koordiniert

KREIS LIPPE. Die Statistik der Feuerschutz- und Rettungsleitstelle Lippe ist beachtlich: Fast 116.500 Einsätze hat die Leitstelle im Feuerwehrausbildungszentrum in Lemgo im Jahr 2021 koordiniert. Damit bleiben die Gesamteinsätze auf dem Niveau des Vorjahres – 2020 hat der Fachbereich Bevölkerungsschutz rund 117.000 Einsätze gezählt.

veröffentlicht am 06.01.2022 um 15:00 Uhr
aktualisiert am 06.01.2022 um 19:50 Uhr

06. Januar 2022 15:00 Uhr

KREIS LIPPE. Die Statistik der Feuerschutz- und Rettungsleitstelle Lippe ist beachtlich: Fast 116.500 Einsätze hat die Leitstelle im Feuerwehrausbildungszentrum in Lemgo im Jahr 2021 koordiniert. Damit bleiben die Gesamteinsätze auf dem Niveau des Vorjahres – 2020 hat der Fachbereich Bevölkerungsschutz rund 117.000 Einsätze gezählt.

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Dabei wird nicht nur die Feuerwehr, der Rettungswagen oder Notarzt zu einem Einsatz geschickt, sondern die Feuerschutz- und Rettungsleitstelle Lippe übernimmt beispielsweise auch den Telefonservice des Ärztlichen Bereitschaftsdiensts. Insgesamt bleiben die Anrufzahlen mit 243 000 Anrufen auf einem stabilen Niveau.

Auch wenn die Gesamtzahl der Anrufe in der Feuerschutz- und Rettungsleitstelle Lippe leicht auf etwa 243.000 (2020: 245.000) sinkt, so haben mehr Menschen den Notruf gewählt. Die Notrufnummer 112 wurde 63 651-mal angerufen, 2020 wurde fast 60 000-mal der Notruf gewählt. Insgesamt ist die Anrufbilanz auch 2021 wieder beeindruckend: 666 Telefonate pro Tag führen zu den 243.000 Anrufen 2021 – dabei wurden auch 249 Telefonreanimationen durchgeführt.

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„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Leitstelle sind am Telefon die Helfer in der Not. Ein Notfall ist mit Emotionen verbunden, aber auch in hektischen Situationen behalten die Disponenten in der Leitstelle einen klaren Blick, welche Hilfe gebraucht wird. Ich danke den Mitarbeitenden, dass sie den Lipperinnen und Lippern in emotionalen Lagen mit Rat und Tat zur Seite stehen“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann.

Rund 34.000 Menschen haben die Telefonnummer 116117 gewählt, um den Ärztlichen Bereitschaftsdienst zu kontaktieren. Nach einer Steigerung auf über 41.000 Anrufe 2021 ist die Zahl jetzt wieder vergleichbar hoch wie 2019, als 36.000 Menschen den Ärztlichen Bereitschaftsdienst um Rat fragten. Die allgemeinen medizinischen Fragen rund um das Coronavirus sind deutlich zurückgegangen, nun steht wieder die Vermittlung an einen Arzt im Bereitschaftsdienst im Fokus.

Der Rettungsdienst im Kreis Lippe verzeichnete 48 530 Einsätze. Damit steigen die Rettungsdiensteinsätze um 3000 Einsätze, 2020 zeigte die Statistik 45.500 Einsätze und 2019 waren es 46.000 Rettungsdiensteinsätze. In 38.000 Fällen wurden Notfallpatienten versorgt, bei denen 169-mal die Unterstützung eines Rettungshubschraubers erforderlich war. Die Anzahl der durchgeführten Krankentransporte blieb auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Einsätze der Feuerwehren für Brand und Hilfeleistung sind 2021 leicht gestiegen von rund 4000 auf 4100. Wiederum leicht gestiegen sind auch die Einsätze, die als sonstige Telefondienste in der Statistik erfasst sind. Dazu zählen Beratungen und Weiterleitungen, wie beispielsweise an die Polizei, psychologische Beratungsstellen, Notfallseelsorger, Ordnungs- oder Forstämter. Nach 32.300 Einsätzen 2020 führten Anrufe in der Leitstelle im Jahr 2021 zu etwa 33.750 Einsätzen.

„Im zweiten Jahr der Corona-Pandemie zeigt sich ein leichter Trend, dass die Menschen wieder häufiger den Rettungsdienst oder die Feuerwehr aktiv anfordern. Im vergangenen Jahr waren die Lipperinnen und Lipper vielleicht etwas verhalten, die Feuerwehr oder den Rettungsdienst um Hilfe zu bitten, um die Kontakte zu vermeiden. Auch die Feuerwehren und der Rettungsdienst haben sich mit den Anforderungen der Pandemie arrangiert. Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit. Sie beginnt in der Leitstelle, durch respektvolle und klare Kommunikation mit den Kräften auf der Straße und gegenüber den Menschen, die uns um Hilfe bitten“, fasst Meinolf Haase, Fachbereichsleiter Bevölkerungsschutz beim Kreis Lippe, die Bilanz zusammen.



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