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Brücken als Sanierungsfälle

Kostengünstigere Lösung: Zeitnahe Ertüchtigungen dreier Brücken in Lügde

LÜGDE. Dass sich Lügdes Brückenausbauprogramm seit Gründung bereits als vorteilhaftes Unterfangen bewiesen hat, wurde wieder einmal in der Ausschuss-Sitzung für Stadtentwicklung, Planen und Bauen bestätigt. Regelmäßige Brückenprüfungen würden anhand bestimmter Kriterien aufzeigen, in welchem Zustand sich die in der Kommune Lügde befindlichen 40 Brücken befinden und so ließen sich Sanierungsstaus und Überraschungen vermeiden.

veröffentlicht am 11.11.2021 um 10:00 Uhr

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„Unsere aktuelle Überprüfung hat für drei Brücken Handlungsbedarf aufgezeigt“, so Diplom-Ingenieur Martin Sprenger vom gleichnamigen Büro in Altenbeken, der seitens der Stadtverwaltung mit den wiederkehrenden Begutachtungen der Lügder Brücken beauftragt worden ist. Da sei zunächst in Dallensen die Brücke über den Dallensenbach, über die man ein einzelnes Haus erreiche. Diese Brücke sei in einem derart schlechten Zustand, dass sie im Grunde „kurz vor dem Exitus“ stehe, so Sprenger. Die kostengünstigste Variante wäre wahrscheinlich, die Brücke mit einer eingesetzten Verrohrung zu stabiliseren.

Anders hingegen eine Rundbogenbrücke im Ortsteil Niese, die wie die damalige Ertüchtigung der Wörmkebrücke dauerhaft gesichert werden könne. Damit ließen sich die Kosten gegenüber einem Neubau auf die Hälfte reduzieren. Erforderlich sei die Maßnahme, da die Brücke durch dauerhafte Durchfeuchtungen geschädigt worden sei. Je länger man warten würde, desto höher würden dann die Kosten für eine Instandsetzung anfallen.

Dem Fachmann liegt allerdings noch eine weitere Brücke im Magen, die ebenfalls durch dauerhafte Durchfeuchtungen instabil zu werden droht. Auch sei das Geländer durch ein Anfahren beschädigt worden. Aus Verkehrssicherheitsgründen müsste hier ohnehin gehandelt werden. „Diese Emmerbrücke wird vorrangig für landwirtschaftliche Zwecke benötigt. Zudem sind dahinter liegende Uhlensener Höfe zu erreichen. Auch hier ließe sich die Brücke mit einer Ertüchtigung wie bei dem Übergang über die Wörmke retten“, so Sprenger.



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