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Leichterer Start ins Berufsleben

Arbeitsagenturen und Technische Hochschule unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

KREIS LIPPE/HÖXTER. Die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) und die Arbeitsagenturen Detmold und Paderborn intensivieren die Zusammenarbeit. Dadurch soll der Übergang von der Schule ins Studium oder vom Stundenten- ins Berufsleben noch besser gelingen.

veröffentlicht am 09.11.2021 um 10:30 Uhr

Dazu kooperieren die TH OWL und die Arbeitsagenturen bereits seit Jahren professionell. Um der Zusammenarbeit neue Impulse zu geben, unterzeichneten jüngst TH-Präsident Professor Dr. Jürgen Krahl und die Leitenden der Arbeitsagenturen Detmold und Paderborn, Barbara Schäfer und Heinz Thiele, eine neue Kooperationsvereinbarung, „die für noch mehr Unterstützungsmöglichkeiten sorgen soll“, so die Partner. Da die TH Standorte in Lemgo, Detmold und Höxter hat, erfolgt die Kooperation mit den Arbeitsagenturen in Detmold und Paderborn/Geschäftsstelle Höxter.

Ob es die Woche der Studienorientierung ist, das Berufswahlforum mit den Rotariern oder eine lange Nacht der Studienberatung, die Berufsberatungsfachkräfte der Agenturen für Arbeit stünden Studierenden aller Fachrichtungen mit ihrem Know-how zur Seite. „Dieses Angebot ergänzt unsere Studienberatung hervorragend“, meint Krahl, „denn vor Ende des Studiums beginnt das Übergangsmanagement in Unternehmen. Die Arbeitsmarkt-Expertise der Arbeitsagenturen kommt unseren jungen Menschen zugute.“

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit unterrichtet Studienbewerber und Studierende in Form von Berufsorientierung und beruflicher Beratung über die Aufgaben, Tätigkeiten und Anforderungen akademischer Berufe, die Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes und der einzelnen Berufe sowie über die Möglichkeiten zur Verbesserung der individuellen und marktbedingten Beschäftigungschancen.

Schäfer und Thiele sind sich einig, dass die frühzeitige Beratung an der Hochschule wichtig sei, um einen reibungslosen Einstieg in die Berufswelt zu realisieren. „Auch in den Schulen beginnen wir mit der Beratung und Vermittlung in den Vorabgangsklassen, damit der Übergang von Schule in Ausbildung, auf eine weiterführende Schule oder ins Studium nahtlos verläuft. Ebenso während des Studiums bewährt sich das Beratungsmanagement.“

Persönliche Beratungsgespräche zwischen Schülern und Berufsberatern sowie zwischen Studierenden und Berufsberatern seien natürlich ideal und finden in jüngster Zeit des Pandemieverlaufes nun wieder vermehrt statt. Doch auch Online-Gespräche seien jederzeit möglich. „Corona hat uns einen Digitalisierungsschub mit Luft nach oben gegeben“, sind sich die Kooperationspartner einig. „Deshalb werden wir auch in Zukunft persönliche und virtuelle Beratungs- und Orientierungsangebote anbieten.“ red



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