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Auslobung der Städte-WOW-Förderung NRW

11. Platz für Emmerauenpark

LÜGDE. Seit 50 Jahren besteht die Städtebauförderung des Landes NRW. Diesen besonderen Anlass hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung dafür genutzt, die schönsten baulichen Veränderungen der Kommunen Nordrhein-Westfalens zu finden. Die Stadt Lügde reiht sich dabei unter den vorderen Plätzen ein.

veröffentlicht am 19.10.2021 um 10:00 Uhr

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Reporter

Unter dem Namen „50 Jahre Städte-WOW-Förderung – Wo stehen die schönsten Projekte Nordrhein-Westfalens?“ konnten sich die einzelnen Gemeinde auf eine Platzierung bewerben. Am 8. Mai dieses Jahres, welcher den bundesweiten Tag der Städtebauförderung markiert, fiel der offizielle Startschuss des Wettbewerbes.

Mit der Einsendung eines Textes, der die Baumaßnahmen beschreibt und drei aussagekräftigen Bildern, konnten die Städte aus Nordrhein-Westfalen an dieser Ausschreibung teilnehmen. Im nächsten Schritt waren die Bürger dazu aufgerufen, für das vortrefflichste Projekt auf der Internetseite des Ministeriums abzustimmen. Einsendeschluss der Stimmenabgabe war der 26. Juli.

Auch die Stadt Lügde hatte an dieser Ausschreibung teilgenommen. Die Lügder Kommune schickte den „Emmerauenpark“ ins Rennen. Die Parkanlage, welche 2011 fertiggestellt wurde, bietet seitdem sowohl den Lügder Bürgern als auch den Touristen einen beliebten Treffpunkt für Jung und Alt.

Die idyllische Parklandschaft mit verschiedenen Attraktionen – einem Café, einem Abenteuerspielplatz, einem Bade- und Strandbereich, einem Bewegungspark und vielem mehr – wird sehr gut angenommen.

Ein Projekt, das sich gelohnt hat: Lügdes Bürgermeister Torben Blome formuliert treffend: „Der Emmerauenpark stärkt durch sein vielfältiges Areal merklich das Selbstbewusstsein und den Zusammenhalt der gesamten Stadtgesellschaft. Heute kann mit Sicherheit gesagt werden, dass die damaligen Erwartungen bei Weitem übertroffen wurden. Seine vielseitigen Angebote sind eine Bereicherung aller Generationen – auch weit über die Stadtgrenzen hinaus.“

Vor wenigen Tagen wurde das Ergebnis des Online-Votums nun bekanntgegeben. Der Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Ina Scharrenbach, wurde die Ehre zuteil, die Sieger zu verkünden. Die abgegebenen Stimmen reichten am Ende nicht für eine Platzierung Lügdes auf dem Siegertreppchen. Über den 11. Platz aus insgesamt fast 100 Bewerbungen schätzt sich die Stadtverwaltung dennoch glücklich. Aus dem Rathaus heißt es: „Die Ausschreibung des Ministeriums hat uns noch einmal viele herausragende Bauprojekte der letzten Jahre vor Augen geführt. Die errungene Platzierung macht noch einmal die Zustimmung für den Emmerauenpark durch die Gesellschaft deutlich. Als kleine Kommune bedeutet dieses Ergebnis einen großen Erfolg, den wir mit Stolz präsentieren können.“ Denn gewonnen hat Lügde dennoch: Aus den Einsendungen der Top 12 wird ein Bildkalender für das kommende Jahr gestaltet.

Glückwünsche sendet die Stadt auch an die drei Kommunen der Erstplatzierungen. Auf das Siegertreppchen schafften es die Gemeinde Recklinghausen mit dem Ruhrfestspielhaus, die Gemeinde Wuppertal mit der Nordbahntrasse und die Gemeinde Siegen mit der städtebaulichen Neugestaltung des Siegufers. Einen Sonderpreis erhielt die Gemeinde Espelkamp für den Beitrag zur Umgestaltung des Grünangers. Die Gewinner des Wettbewerbes können sich auf eine Förderung von 10 000 Euro freuen und werden nun auf den Social-Media-Kanälen des Ministeriums durch eigene Beiträge noch einmal hervorgehoben.



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