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Naturschutzbund ruft heute und morgen zur Zählung auf

Wie viele Vögel sind noch da?

Finden Meisenknödel und Sonnenblumenkerne gefiederte Abnehmer? Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) ruft die Menschen in Deutschland wieder zum Vögel-Beobachten auf. Bei der jährlichen Aktion „Stunde der Wintervögel“ sind Interessierte aufgerufen, an diesem Samstag und Sonntag eine Stunde lang Vögel am Vogelhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und die vorkommenden Arten beim Nabu zu melden.

veröffentlicht am 06.01.2018 um 06:30 Uhr

Wie viele Amseln werden wohl gesichtet werden? Foto: dpa

Autor:

Gisela Gross

Das geht über das Internet oder telefonisch. Wie der Nabu mitteilt, beteiligten sich im vergangenen Jahr mehr als 120 000 Menschen an der Aktion. Sie sichteten allerdings im Vergleich zu früheren Jahren insgesamt deutlich weniger Individuen. Als eine Ursache wird das Nahrungsangebot im Ausland angenommen. „Vermutlich gab es in Polen, dem Baltikum und Russland im vergangenen Winter so viel zu fressen, dass Vögel, die sonst zu uns kommen, dort überwintert haben“, erklärte Nabu-Experte Marius Adrion. In diesem Jahr deutet sich laut Nabu bislang an, dass wieder mehr Vögel aus Nordosteuropa in Deutschland überwintern, zum Beispiel Fichtenkreuzschnäbel. Damit auch Laien die Arten erkennen können, bietet der Nabu unter anderem auf seiner Internetseite entsprechende Informationen.

Kontakt: Beobachtungen können im Internet bis zum 16. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 6. und 7. Januar von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Telefonnummer 0800/1157-115 geschaltet.

Werden Kohlmeisen zu entdecken sein? Foto: dpa
  • Werden Kohlmeisen zu entdecken sein? Foto: dpa
Wie sieht es mit den Blaumeisen aus? Foto: dpa
  • Wie sieht es mit den Blaumeisen aus? Foto: dpa
Ein Feldsperling – ist er auch hierzulande zu sehen? Foto: dpa
  • Ein Feldsperling – ist er auch hierzulande zu sehen? Foto: dpa
Rotkehlchen – wie viele werden gesichtet? Foto: dpa
  • Rotkehlchen – wie viele werden gesichtet? Foto: dpa
Ein Haussperling, volkstümlich als Spatz bekannt. Foto: dpa
  • Ein Haussperling, volkstümlich als Spatz bekannt. Foto: dpa
Werden Kohlmeisen zu entdecken sein? Foto: dpa
Wie sieht es mit den Blaumeisen aus? Foto: dpa
Ein Feldsperling – ist er auch hierzulande zu sehen? Foto: dpa
Rotkehlchen – wie viele werden gesichtet? Foto: dpa
Ein Haussperling, volkstümlich als Spatz bekannt. Foto: dpa

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