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Mord aus Liebe: Wissenschaftler über Abgründe, Hass und Kränkung

Warum Menschen töten, was sie begehren

Immer diese Journalisten“, sagt Andreas Marneros. In der ruhigen Stimme des klinischen und forensischen Psychiaters schwingt ein Seufzer mit. „Redakteure wollen immer plakative Antworten, aber so einfach ist das nicht.“ Es geht um die Frage, warum manche Menschen das töten, was sie lieben. Wohl kein anderer als Prof. Marneros hat im Laufe seines Berufslebens mehr auf diesem Gebiet geforscht als der heute 66-Jährige. Er hat für das scheinbar Unbegreifliche sogar ein neues Wort geschaffen: Intimizid. So nennt die Wissenschaft inzwischen das Delikt, das bis 2008 als „Tötung des Intimpartners“ beschrieben wurde. Marneros war bis vor kurzem Inhaber des Lehrstuhls für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg. Für zahlreiche Gerichte hat er Hunderte von Gewaltverbrechern begutachtet, darunter Vergewaltiger, Sexualmörder und sogar Kannibalen. Die Motive derjenigen, die ihre Partner getötet haben, haben ihn ganz besonders interessiert. Er hat sie 30 Jahre intensiv erforscht.

veröffentlicht am 25.06.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 24.01.2019 um 15:01 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite


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