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Döner-Krise in der EU?

In diesen Lebensmitteln steckt Phosphat

Ohne wäre die Cola pechschwarz, die Milch viel dünner und das Fast Food weniger schmackhaft: Phosphat wird in vielen Lebensmitteln zugesetzt. Als Konservierungsmittel, Stabilisator oder Geschmacksverstärker. Nun ist das Nahrungsergänzungsmittel Auslöser einer aktuellen Debatte rund um Deutschlands liebsten Drehspieß, den Döner.

veröffentlicht am 30.11.2017 um 16:38 Uhr
aktualisiert am 02.12.2017 um 12:25 Uhr

Nicole Trodler

Autor

Onlineredakteurin zur Autorenseite

Ganz konkret geht es um Phosphat in gefrorenen Dönerspießen. Das Phosphat bindet Wasser und hält damit das Fleisch zusammen, sorgt also dafür, dass der Spieß nicht zerfällt. Besonders kurios: Sobald die Dönerspieße nicht mehr gefroren sind, ist das Phosphat im Fleisch erlaubt. Dieser Widerspruch sollte auf EU-Ebene aufgelöst werden, indem auch im gefrorenen Fleisch der Einsatz von Phosphat ausdrücklich erlaubt wird. Der Umweltausschuss des EU-Parlaments hat dies nun erst einmal verhindert.

Bevor aber voreilig die Döner-Krise ausgerufen wird – entschieden ist noch nichts – schauen wir einmal, in welchen Lebensmitteln Phosphat sonst noch drin ist und verraten einige wichtige Fakten.

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Phosphat kommt vor allem in Fast Food oder Fertigprodukten vor. Bei Burgern beispielsweise auch im Schmelzkäse. Vor allem nierenkranke Menschen sollten eher zu frischen Lebensmitteln greifen, denn mehr als 1000 Milligramm Phosphat sollten sie pro Tag nicht zu sich nehmen. Foto: Pixabay


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