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Über das harmlose Durchbrechen eines Rollenverständnisses: Zwei Frauen im Gespräch

„Feministin, was soll ich sonst sein?“

Der Internationale Frauentag soll ein Anlass sein, herumzufragen, ob es noch Frauen gibt, die sich frei heraus als „Feministin“ begreifen. Dabei zeigt sich schnell: Diese Umfrage gestaltet sich schwierig. Die übliche Antwort besteht in einer mal vorsichtigen, mal entschiedenen Distanzierung, meistens mit der Begründung: Na ja, so radikal und männerfeindlich bin ich nun nicht. Schließlich aber sind da doch zwei schon etwas ältere Frauenpersönlichkeiten, die eine aus Rinteln, die andere aus Hameln. „Klar, bin ich Feministin, was soll ich denn sonst sein“, sagt Theologin Karin Gerhardt (59), und Helga Altkrüger-Roller (67), Soziologin und Buchautorin, meint: „Natürlich, ich bin für die Frauen, also bin ich Feministin. Ich habe kein Problem mit diesem Begriff, auch wenn er von vielen Leuten nicht gerade im schmeichelhaften Sinn gebraucht wird.“

veröffentlicht am 08.03.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 24.01.2019 um 14:12 Uhr

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Cornelia Kurth Reporterin zur Autorenseite


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