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An 26 Stationen auf Tuchfühlung mit Tieren und Pflanzen

Ein grünes „Nest“-häkchen - Naturerlebnisstätte in Wangelister Kleingartenkolonie

Die Farbenpracht von bunten Schmetterlingen bewundern. Seltene Spalierobstbäume in ihrer Entwicklung beobachten – von deren Blüte im Frühjahr bis hin zur Erntezeit. Oder einfach nur flatternden Vögeln zuschauen. In der Kleingartenkolonie „Riepenbach“ liegt das jetzt alles sozusagen auf dem Weg.

veröffentlicht am 04.08.2016 um 18:39 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:59 Uhr

Frank Neitz

Autor

Reporter / Fotograf zur Autorenseite

An über 20 Stationen einer neu angelegten Naturerlebnisstätte (Nest) in Wangelist können Besucher die Natur des Weserberglandes in unterschiedlichen Lebensräumen wahrnehmen.

„Die Natur mit allen Sinnen erleben“ lautet das Motto, mit denen die Kleingärtner in Kooperation mit dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) Besuchern die heimische Tier- und Pflanzenwelt näherbringen wollen. Allein 28 verschiedene Vogelarten sind in der Gartenanlage präsent, haben Zählungen ergeben. Und mit den neu errichteten Kleinoden innerhalb der Kolonie dürften es sicherlich nicht weniger werden. Die Kleingärtner haben in den letzten Monaten den Lebensraum Garten auf ihrem Gelände mit Streuobstwiesen, Trockenmauern, Hecken, Ruhezonen und Teichanlagen für die Tierwelt – und die zu erwartenden Besucher – „natürlich“ interessanter gestaltet. Entstanden sind unterschiedliche Stationen – insgesamt 26 sollen es bis 2017 werden –, die Gäste aus dem Weserbergland und darüber hinaus auf einem Rundweg bequem erwandern und erforschen können.

An einigen Stationen können Gäste direkt auf Tuchfühlung mit Flora und Fauna gehen, etwa Falter am Schmetterlingspfad entdecken oder unterschiedliche Düfte am Kräuterweg aufnehmen. An Informationsstationen klären die Umweltschützer mit Schautafeln auf und an Mitmachstopps ist eigenes Wissen gefragt. „In der Naturerlebnisstätte möchten wir die Natur in den Lebensräumen Garten, Streuobstwiese, Feld, Hecke Gewässer auf unserem Gelände, aber auch in unmittelbarer Nähe am Klüt-Südhang und der Uferregionen des angrenzendes Riepenbachs nahebringen“, sagt Projektleiter Holger Strauß. Als integraler Bestandteil vom „Nest“-Projekt soll sich das Vereinsheim der Kleingärtner später zu einem Natur- und Umweltzentrum entwickeln. Die Naturerlebnisstätte Riepenbach am Senator-Urbaniak-Weg wird am Samstag, 13. August, um 15 Uhr offiziell eingeweiht.

11 Bilder
Eine Streuobstwiese ist eine traditionelle Form des Obstanbaus. An Station 17 stehen hochstämmige Obstbäume unterschiedlichster Arten und Sorten. Zudem bietet die Wiese eine Ruhezone. Foto: fn


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