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Für den Notfall

Diese Lebensmittel und Medikamente sollten sie zuhause haben

Nicht nur in Notsituationen ist es ratsam, Lebensmittelvorräte anzulegen oder auch einen gut ausgestatteten Medikamentenschrank zu haben. Aber gerade in Zeiten von Corona und Grippe, wenn Erkrankte zur Vermeidung weiterer Ansteckung daheim bleiben sollten, werden Notfallvorräte besonders wichtig. Die Bundesregierung gibt Tipps.

veröffentlicht am 26.02.2020 um 13:37 Uhr
aktualisiert am 26.02.2020 um 14:32 Uhr

Es wird empfohlen, einen Vorrat von Grundnahrungsmitteln anzulegen, der zehn Tage lang ausreicht. Dabei wird von einer durchschnittlichen täglichen Energiezufuhr von 2200 Kilokalorien ausgegangen.

Diese Lebensmittel sollten vorrätig sein

  • 3,5 Kilogramm Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln, Nudeln und Reis (gesamt)
  • 2,5 Kilogramm Obst (in Dosen oder Gläsern) und Nüsse
  • 4 Kilogramm Hülsenfrüchte und Gemüse (in Dosen und Gläsern)
  • 2,6 Kilogramm Milch und Milchprodukte
  • 1,5 Kilogramm Fisch, Fleisch und Eier (da Eier nur wenige Tage haltbar sind, wäre Volleipulver - das mehrere Jahre haltbar ist - eine Alternative)
  • 0,4 Kilogramm Fette und Öle
  • Lebensmittel, die nicht erhitzt oder gekocht werden müssen (Zucker, Honig, Schokolade, Mehl, Instantbrühe, Hartkekse, Salzstangen)
  • Bei Bedarf Spezialkost – z. B. für Diabetiker, Allergiker oder Babys, auch an Haustiere sollte gedacht werden

Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ist eine detaillierte Tabelle der Grundnahrungsmittel abrufbar.

Flüssigkeit nicht vergessen!

  • Pro Person sollten für zehn Tage mindestens 20 Liter Flüssigkeit vorrätig sein
  • Geeignete Getränke sind Mineralwasser, Fruchtsäfte und länger lagerfähige Getränke

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt zudem allgemeine Tipps für die Aufbewahrung von Vorräten:

  • Keine Experimente. Halten Sie vor allem Lebensmittel und Getränke vorrätig, die Sie und Ihre Familie auch normalerweise nutzen.
  • Strom weg? Achten Sie darauf, dass Esswaren auch ohne Kühlung länger gelagert werden können und ein Großteil Ihres Vorrats auch kalt gegessen werden kann.
  • Alle Lebensmittel sollten ohne Kühlung längerfristig haltbar sein. Achten Sie auf das Mindesthaltbarkeitsdatum. Beschriften Sie Lebensmittel ohne Kennzeichnung mit dem Einkaufsdatum.
  • Sie sollten Lebensmittel kühl, trocken und dunkel aufbewahren. Achten Sie auf luftdichte Verpackung.
  • Neu gekaufte Vorräte gehören nach „hinten“ ins Regal. Brauchen Sie die älteren Lebensmittel zuerst auf.
  • Tiefgekühlte Lebensmittel zählen auch zum Notvorrat. Sie lassen sich bei einem Stromausfall problemlos verbrauchen. Frieren Sie einmal aufgetaute Lebensmittel nicht wieder ein.
  • Kochen ohne Strom und Gas? Im Handel gibt es viele Alternativen wie Campingkocher etc.

Das gehört in die Hausapotheke

  • persönliche, vom Arzt verschriebene Medikamente
  • Erkältungsmittel
  • Schmerz- und fiebersenkende Mittel
  • Mittel gegen Durchfall, Übelkeit, Erbrechen
  • Mittel gegen Insektenstiche und Sonnenbrand
  • Elektrolyte zum Ausgleich eines Flüssigkeitsverlustes
  • Fieberthermometer
  • Splitterpinzette
  • Hautdesinfektionsmittel
  • Wunddesinfektionsmittel
  • Verbandsmaterial (Mull-Kompresse, Verbandschere, Pflaster- und Binden, Dreieckstuch)


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