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Kleiner Ratgebeber

Diese Hausmittel helfen bei einer Sommergrippe

Husten, Schnupfen, Schüttelfrost – die Sommergrippe hat zugeschlagen. Doch Betroffene können sich schnell und effektiv helfen, denn alles was man dazu braucht ist für gewöhnlich im Haushalt vorhanden. Mit diesen Hausmitteln sagen Sie der Sommergrippe den Kampf an.

veröffentlicht am 24.07.2017 um 14:53 Uhr
aktualisiert am 24.07.2017 um 17:37 Uhr

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Reporterin
Die Sommergrippe hat nichts mit der klassischen Grippe zu tun, unter der wir in der Herbst-Winter Zeit leiden. Im Sommer sind andere Viren unterwegs, die sich an die warme Temperatur angepasst haben. Daher ist der Krankheitsverlauf auch meist kürzer und nicht so stark ausgeprägt. Der Name Sommergrippe stammt daher, da die Symptome wie Gliederschmerzen, Husten und Kopfschmerzen, identisch mit einer normalen Grippe sind.  

Das oberste Gebot: Händewaschen

Bevor Sie sich behelfen, ist Hygiene das A und O. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände, auch um ihre Mitmenschen zu schützen. Die Viren werden nämlich über eine Tröpfcheninfektion weitergegeben. Türgriffe, Tastaturen und Handtücher sind typische Infektionsquellen. Auch benutzte Taschentücher sollten sofort entsorgt werden und nicht in die Jeans oder Jackentaschen verstaut werden. Achten Sie darauf, dass Sie nur ihr eigenes Handtuch verwenden.

Wadenwickel

Bei leichtem Fieber können Sie mittels der guten alten Wadenwickel ihre Körpertemperatur runter fahren. Befeuchten Sie dazu ein Leinentuch, legen es am Unterschenkel an und wickeln ein Baumwolltuch darüber. Anschließend können Sie es sich mit gestreckten Beinen gemütlich machen. Nehmen  Sie die Wickel ab, wenn diese  körperwarm sind. Wiederholen Sie diese Prozedur am besten 2-3 Mal täglich für 5 Minuten. Wickeln Sie nicht darauf los, wenn die Füße kalt sind.

Tee

Um die Schleimhäute feucht zu halten und die Barriere gegen die Erreger zu unterstützen, müssen Sie ausreichend trinken, im besten Fall zwei Liter täglich. Besonders dann,  wenn Sie unter Magen-Darm-Beschwerden leiden, sonst verliert der Körper lebenswichtige Elektrolyte.

Beliebt ist der Ingwertee, denn er stärkt die Abwehr. Kochen Sie heißes Wasser auf, geben 3-4 Scheiben Ingwer hinzu und lassen Sie den Tee 5-8 Minuten ziehen. Fügen Sie bei Bedarf Zitrone oder Honig zu. Alternativ können Sie auch andere Teesorten wie Kräuter-, Holunder- und Lindenblütentee wählen oder Wasser trinken. Achten Sie darauf, dass die Getränke nicht eiskalt sind.

Zum Gurgeln eignet sich Salbeitee, da er entzündungshemmend und abschwellend ist. Wenn Sie den nicht mögen, nehmen Sie Salzwasser oder Kamillentee. Wiederholen Sie das Gurgeln mehrmals täglich.

Inhalieren

Befreit bei festsitzendem Schleim und hemmt die Entzündung. Für das Inhalieren ist am besten Kamille oder Salz geeignet. Dazu müssen Sie ihren Kopf über eine Schüssel beugen, durch den Mund einatmen und durch die Nase aus. Bedecken Sie den Kopf mit einem Handtuch. Wiederholen Sie den Vorgang am besten mehrmals täglich. Zum Befeuchten der Schleimhäute unterwegs oder Linderung von Halsschmerzen zwischendurch helfen auch Lutschbonbons auf Salbeibasis.

Hühnersuppe

Ja, sie wirkt wirklich, wenn sie frisch zubereitet ist. Die Inhaltsstoffe in einer Hühnersuppe wie Cystein sind antibakteriell und schmerzlindernd. Zudem werden die Mund- und Rachenschleimhäute befeuchtet. Eine Fertigsuppe hat keine volle Wirkung, es muss schon ein frisches Huhn sein.

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