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Es gibt inzwischen in fast allen Städten Automaten, aus denen man kostenfrei Entsorgungstütchen ziehen kann

Die Notdurft unterbinden

Wer einmal einen Blick dafür bekommen hat, sieht die Spuren überall – an Laternenpfählen und Straßenbänken, an den Papierkörben, Mülltonnen und Blumenrabatten, an Häuserecken, den Bäumchen in der Stadt, an den Bushaltestellenhäuschen, parkenden Autos und den Blumen, die vor Haustüren wachsen: Die noch feuchten oder bereits angetrockneten Pfützen von Hunde-Urin. Das ist schon ein bisschen ekelig. Aber was sollen Hundebesitzer tun? Die Tiere müssen nun mal pinkeln, und daran kann man sie nicht hindern. Oder?
Tatsache ist: Während Menschen eine Ordnungswidrigkeit begehen, wenn sie in der Öffentlichkeit urinieren, besteht in Bezug auf Hunde keine direkte Regelung. Solange sie sich nicht auf Kinderspielplätzen bewegen oder an anderen Orten, wo ihnen der Zutritt untersagt ist, dürfen sie prinzipiell urinieren, wie sie wollen und müssen.

veröffentlicht am 17.01.2017 um 10:37 Uhr

Wer möchte schon in Hundehäufchen treten? Innerhalb von Wohngebieten dürfen sie nirgends liegengelassen werden – die Entsorgung per Tüte gilt als praktische Lösung. Foto: DPA
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Cornelia Kurth Reporterin zur Autorenseite


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