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Kontaktbeschränkung, Schulstart, Veranstaltungen

Corona-Krise: So will Deutschland weiter vorgehen

Wegen der Corona-Pandemie gelten seit Mitte März strikte Regeln: Abstand halten, nur im kleinsten Kreis treffen, die Schulen und viele Geschäfte sind zu. Jetzt soll das öffentliche Leben wieder anlaufen - in vorsichtigen Mini-Schritten. Ein Überblick.

veröffentlicht am 15.04.2020 um 18:14 Uhr

Kontaktbeschränkung: Die gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie in Deutschland verhängten Kontaktbeschränkungen sollen grundsätzlich bis mindestens 3. Mai verlängert werden. 

Geschäfte: Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern sollen unter Auflagen ab Montag, 20. April, wieder öffnen dürfen. Dies gilt unabhängig von der Verkaufsfläche auch für Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen.

Restaurants: Im Kampf gegen das Coronavirus bleiben Gastronomiebetriebe in Deutschland vorerst weiter geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause. 

Friseure: Friseurbetriebe sollen unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen sowie unter Nutzung von persönlicher Schutzausrüstung den Betrieb voraussichtlich ab dem 4. Mai wieder aufnehmen können. 

Großveranstaltungen: Großveranstaltungen bleiben weiter grundsätzlich untersagt - und zwar bis zum 31. August. Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Veranstaltungen, sollen von den Länder getroffen werden.

Schule: Der Schulbetrieb soll am 4. Mai beginnend mit den Abschlussklassen, den Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen und den obersten Grundschulklassen wieder aufgenommen werden.

Gotteshäuser: Das wegen des Coronavirus verhängte Versammlungsverbot in Gotteshäusern bleibt bis auf Weiteres in Kraft.

GrenzkontrollenDie in der Corona-Krise eingeführten Kontrollen an deutschen Grenzen sollen für weitere 20 Tage bis zum 4. Mai gelten. 

Reisen: Bürger in Deutschland sollen weiter auf private Reisen und Besuche auch von Verwandten verzichten - sowie auf überregionale tagestouristische Ausflüge. Die weltweite Reisewarnung wird aufrechterhalten. Übernachtungsangebote im Inland sollten weiterhin nur für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt werden.

Maskenpflicht: Bund und Länder empfehlen dringend das Tragen von Alltagsmasken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel. Eine generelle bundesweite Maskenpflicht soll es aber nicht geben.

dpa



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