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Angekommen im wirklichen Leben

Es ist noch gar nicht lange her, dass Computerspiele in den Augen der erwachsen-bürgerlichen Gesellschaft überwiegend „böse“ waren. Wenn man sie nicht gleich umstandslos für die Verrohung der Jugend bis hin zum mörderischen Amoklauf verantwortlich machte, so galten sie doch – alle über denselben Kamm geschoren – als sinnlose Zeitfresser, süchtig machende Existenzgefährder oder bestenfalls als Hobby für Menschen, die kein „Real Life“, kein wirkliches Leben mit echten sozialen Kontakten, besitzen. Dieses einheitlich schwarz gemalte Bild von Computerspielen hat sich eindeutig aufgehellt. Eines der Zeichen dafür: Selbst so bildungsbürgerliche Zeitungen wie die „Zeit“ richteten ein „Digital-Ressort“ ein, wo regelmäßig Neuerscheinungen des Spielemarktes rezensiert werden, in Artikeln, die sich kaum anders lesen als die Besprechungen von Büchern, Filmen, Musik oder Theaterstücken.

veröffentlicht am 13.12.2012 um 18:05 Uhr
aktualisiert am 24.01.2019 um 14:20 Uhr

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Cornelia Kurth Reporterin zur Autorenseite


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