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Knapp drei Wochen nach dem Bericht: Ortstermin zur BMX-Bahn steht noch aus

Zukunft unklar

Rinteln. Am Anfang einer guten Idee sind alle immer Feuer und Flamme. So auch, als Alexander Scheper im September in der Facebook-Gruppe „Wenn du in Rinteln lebst oder aufgewachsen bist, dann…“ vorschlug, die einstige BMX-Bahn am Heinekamp wieder auf Vordermann zu bringen. Daraufhin boten sich laut Scheper rund 30 Helfer an, infolgedessen er die Stadt um materielle Unterstützung bat. Dort ging Schepers Anfrage allerdings zunächst unter. Doch vor rund drei Wochen erklärte die Stadtverwaltung auf Anfrage unserer Zeitung durchaus Gesprächsbereitschaft (wir berichteten). Viel getan hat sich seitdem jedoch trotzdem nicht. An der Stadtverwaltung liegt es diesmal aber nicht.

Andreas Wendt, Leiter des Bauamts und nebst Bauhofleiter Ulrich Hartmann zuständig für das Gelände der einstigen BMX-Bahn, erklärt auf Anfrage, Alexander Scheper „die Unterstützung der Stadt Rinteln bei der Herrichtung des alten BMX-Geländes angeboten“ zu haben. „Besprochen war, nähere Einzelheiten zunächst in einem persönlichen Gespräch vor Ort zu klären“, so Wendt weiter. Dieses Gespräch fand bislang allerdings nicht statt, da sich die Arbeitszeiten von Alexander Scheper und Andreas Wendt offenbar überschneiden. Scheper habe sich bei Wendt jedenfalls seit dem letzten Kontakt „nicht gemeldet“. Scheper bestätigt das.

In einem Telefongespräch habe Wendt ihn darauf hingewiesen, dass im Falle einer Wiederinstandsetzung der BMX-Bahn geklärt werden müsse, wer für die Bahn haftet. Eine Lösung sei, wenn Scheper das Gelände mieten oder pachten würde. Das kommt für Scheper jedoch nicht infrage. „Extra ein Gewerbe oder Ähnliches gründen, dafür habe ich gar nicht die Mittel“, sagt Scheper im Telefongespräch mit unserer Zeitung und verweist auf den Rintelner Skatepark in der Burgfeldsweide. „Dort hat man für die Haftung ja auch eine Lösung gefunden.“

Der nächste Schritt für ihn sei jedenfalls, sich mit Bauamtsleiter Wendt in Verbindung zu setzen, um endlich die seit Langem anberaumte Ortsbesichtigung vorzunehmen, so Scheper.

Die BMX-Bahn hat ihren Ursprung in der Vereinigten Turnerschaft Rinteln (VTR). In den 80er Jahren stellte die VTR unter Leitung von Lothar Böhlen eine Gruppe von BMX-Fahrern, rund 50 an der Zahl. Diese Gruppe war es dann auch, die in Eigenleistung die 330 Meter lange und mit Kurven und Rampen versehene Bahn baute. Nach einem Jahr Bauzeit wurde die BMX-Bahn schließlich am 1. September 1985 feierlich und in Verbund mit einer Bezirksmeisterschaft eingeweiht.

Alexander Scheper war einer von vielen Jugendlichen, die damals die Bahn nutzten. Heute würde er sich wünschen, wenn seine Kinder auch die Möglichkeit hätten, auf der BMX-Bahn zu fahren. pk

veröffentlicht am 19.02.2014 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 19.02.2014 um 10:15 Uhr

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