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Die Geschichte des Hotels Seiler in Lügde

Weihbischof war der erste Gast

Das Hotel war zunächst nach der Familie Seiler, einer im 16. Jahrhundert aus Zweibrücken im heutigen Rheinland-Pfalz nach Lügde zugewanderten Familie benannt. Erstmals taucht ein gastgebender Seiler 1624 auf, als der Paderborner Weihbischof Pelking in der Stadt Lügde die katholische Konfession wieder einführte. Nach den Worten der Pfarrchronik war der Ratsherr Heinrich Seiler mit den anderen Mitgliedern des Stadtrates ins Kloster Marienmünster unterwegs, als der Weihbischof unerwartet in Lügde eintraf. Nachdem er zunächst die kirchlichen Gebäude in Besitz genommen hatte, wandte er sich zum Haus des Ratsherren Seiler (Mittlere Straße 4) und bat um Unterkunft. Die Frau Seilers, Anna geb. von Amelunxen, schützte zunächst die Abwesenheit ihres Mannes vor, um den Weihbischof nicht aufnehmen zu müssen, nahm ihn dann aber doch auf. Als Bürgermeister, Ratsherr und späterer Stadtsekretär (d. h. Leiter der Verwaltung) hatte Seiler dann noch häufiger Gäste im Haus.

veröffentlicht am 02.02.2015 um 06:00 Uhr

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Autor:

Manfred Willeke


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