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Wochenrückblick der Redaktion / Von zufriedenen Hamelnern und verbrieften Widersprüchen

Was könnte eine Kindergrippe künftig kosten?

Zugegeben, diese Eigenschaft ist die Pest: Immer auch das Schlechte in etwas zu sehen, egal, wie gut es ist. So also auch mit diesem fantastischen Wetter gleich zum Frühlingsanfang und der Tatsache, an der es nun wirklich nicht viel zu meckern gibt, außer: „Dass die Tage wieder länger sind.“ Hat nämlich den Nachteil, dass einige länger als gewollt und gemusst in der Redaktion sitzen, arbeiten und anscheinend darauf warten, dass es dunkel wird – getreu dem Sponti-Motto „Draußen ist heller als Feierabend.“

veröffentlicht am 24.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:48 Uhr

Birte Hansen

Autor

Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite

Unbescheiden: Diesen Schuh ziehen wir uns einfach mal an, weil er ziemlich bequem ist. „Hameln startet Zufriedenheitsbefragung“ – wir hatten nämlich gerade erst in unserer Serie „Zum Glück“ über glückliche Regionen berichtet und darüber, dass Hameln zuletzt im Jahr 1997 offen Interesse bekundet hatte, zu erfahren, wie’s denn dem Hamelner so geht. Wir sind gespannt auf die neuen Ergebnisse. Und darauf, wie oft das Wort „Weihnachtsmarkt“ oder „Hochzeitshaus“ in der Auswertung auftaucht…

Sch*: Mit der Unzufriedenheit der Bürger haben wir es jede Woche am Lesertelefon zu tun. Jetzt haben wir uns für den Bericht im Anschluss ein „Sch*“-Verbot auferlegt. Es liegen schlicht zu viele Hundehaufen in der Stadt, als dass wir sie jede Woche wieder haufenweise „ins Blatt heben“ wollen. Hier zum Abschluss: Hundehalter, sammelt! Und, Stadt, lass dir bitte irgendetwas einfallen!

Offen vertraulich: Da bekommt ein Hamelner Schuldirektor von der Stadt einen schriftlichen Rüffel, weil er sich gegenüber der Presse kritisch zur Raumnot geäußert hat. In diesem Schreiben bittet die Verwaltung den Mann darum, wieder zur vertraulichen Zusammenarbeit zurückzukehren – und schickt diesen Brief nicht allein an ihn, vertraulich, sondern auch gleich an die Medien. Mitsamt einer Einladung zum Seminar „Wasser predigen, Wein trinken.“

Unerhört: Über den Sender ging es nicht, aber auf seiner Internetseite vermeldete der Lokalsender Radio Aktiv über den Finanzausschuss Coppenbrügge: dass der „Antrag für eine drastische Gebührenerhöhung in den Bereichen Kindergärten und Kindergrippen zurückgezogen“ wurde. Weise Entscheidung, finden wir.

Neu: Das Hamelner Museum ist diese Woche geschlossen. Wegen eines Umstands, den so noch keiner kannte. Nämlich wegen einer „Baustellensituation“, steht auf dem Schild. Nicht wegen schlichter Bauarbeiten, nein, nein, sondern wegen der Baustellensituation. Museen sind jetzt also nicht nur für die Vergangenheit, sondern auch für Wortschöpfungen zuständig.



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