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Tipps zum Auspusten und zur Gestaltung

Vom Hühnerei zum Osterei

In vielen Familien ist es ein klassischer Brauch, mit den Kindern zur Osterzeit Eier zu bemalen, die sie dann gemeinsam an den Osterstrauch hängen können. Dafür braucht es leere Eier mit intakter Schale – und vor allem viel Puste, um Eiweiß und Dotter aus dem kleinen Loch zu pressen. Manch einer ekelt sich aber davor, seinen Mund an das Ei zu drücken, unter anderem aus Angst vor Salmonellen. Mit diesen kleinen Tipps umgehen Sie all diese Probleme und Ihnen gelingt das perfekte Osterei.

veröffentlicht am 28.03.2018 um 07:30 Uhr

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Was Sie brauchen

  • Frische Eier, zum farbenfrohen Bemalen am besten weiße
  • Eierpiekser oder einfach eine Pinnnadel
  • Schaschlikspieß
  • Kleine Schüssel
  • Essig
  • Lappen/Küchentuch
  • Strohhalm

Tipp 1: Eierschale säubern

Zuerst sollten Sie das Ei mit etwas Essig und einem Küchentuch von eventuellen Kot- und Federresten säubern. Mit etwas mehr und längerem Reiben können Sie so auch den aufgedruckten Code von der Schale entfernen, da dieser unschön durch die Bemalung durchscheinen kann.

Tipp 2: Eier auspusten

Mit einer Pinnnadel oben und unten vorsichtig ein Loch ins Ei pieksen. Mit einem Schaschlikspieß, einer Stricknadel oder einem Nagel in das Innere stechen, um die Eihaut zu durchpieksen und die Löcher etwas zu vergrößern. Dabei behutsam vorgehen, sonst bekommt die Schale schnell Risse! Nun das Ei über eine kleine Schüssel halten und einen Strohhalm über dem oberen Loch platzieren und mit möglichst viel Druck hineinpusten. Am unteren Ende sollten nun relativ zügig Eiklar und Dotter herausfließen.

Tipp 3: Eierschale auswaschen

Zum Schluss die leeren Eier möglichst mit etwas Spüliwasser auswaschen, um Eireste im Inneren zu entfernen. Dann kann nach Herzenslust bemalt werden. Dazu das Ei etwa auf einen Schaschlikspieß stecken. So kann es von allen Seiten verziert werden, ohne es in der Hand zu halten und kann zum Trocknen einfach in ein Glas gestellt oder noch besser in etwas Styropor oder Steckschaum gesteckt werden.

Tipp 4: Eier aufhängen

Nach dem Trocknen können Sie den Aufhängefaden mit einem Stück Holz (zum Beispiel vom Zahnstocher) verknoten und diesen durch das Loch stecken und innen wieder waagerecht platzieren. Zum Aufbewahren der bemalten Eier eignen sich am besten Eierkartons.

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Tipps zur Ostereier-Gestaltung

Wenn die Eier dann endlich ausgepustet sind, müssen sie natürlich noch schön gestaltet werden. Wer keine Fertigfarben und Mischungen aus dem Supermarkt verwenden möchte, kann auch mit wenigen Mitteln hübsche Muster erzeugen.

Am einfachsten funktioniert das Bemalen mit Pinseln und Farben aus dem Tuschkasten. Muster können mit einem schmalen Pinsel oder auch mit einem Edding vorgemalt und dann farblich ausgepinselt werden.

Auch Nagellack lässt sich zum Eierfärben verwenden. Dazu Wasser in ein Gefäß füllen und nach und nach Tropfen verschiedenfarbiger Nagellacke hineingeben. Das Ei auf einen Stab spießen, in das gefärbte Wasser tauchen und drehen, damit die Farbe aufgenommen wird.

Mit der Serviettentechnik lassen sich aus Eiern richtige kleine Kunstwerke gestalten. Dafür einfach von mehreren bunten Servietten die oberste Schicht abtrennen und diese in kleine Stücke reißen. Das Ei mit Leim einstreichen, die einzelnen Serviettenstücke auf dem Ei festdrücken und noch einmal mit dem Leimpinsel drübergehen.



DIY Academy/nt

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