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14 Jahre nach dem dritten „Jurassic Park“-Teil wüten die Dinos weiter: „Jurassic World“

Sie fressen wieder!

1993 war es, als Steven Spielberg den ersten „Jurassic Park“ eröffnete und mit seinen erstaunlichen lebendig wirkenden Dinosauriern für Furore sorgte, nicht nur wegen der für die damalige Zeit sensationellen Computertricks, sondern auch wegen des dadurch neu entfachten Interesses für die Urviecher. Der dritte Teil ist mittlerweile auch schon 14 Jahre her, schon damals hatte Spielberg den Regiestuhl Joe Johnston überlassen, nun heißt der Regisseur Colin Trevorrow.

veröffentlicht am 11.06.2015 um 06:00 Uhr

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Es beginnt damit, dass eine Mutter ihre beiden Söhne Zach (Nick Robinson) und Gray (Ty Simpkins) am Flughafen verabschiedet. Sie fliegen zu ihrer strengen Tante Claire (Bryce Dallas Howard), die als Forscherin im Freizeitpark „Jurassic World“, auf der kleinen Insel Isla Nublar gelegen, arbeitet. Hier können sich bis zu 20 000 Touristen täglich Saurier aller Art anschauen – auf Führungen, Safaris und bei Aquarium-Shows. In geheimen Labors wird allerdings weiter getüftelt und experimentiert – mit immer gefährlicheren Kreuzungen, die noch mehr Menschen anziehen sollen. Der integre Parkranger Owen Grady (Chris Pratt) weiß um die Gefahren dieser künstlich hergestellten Hybriden und warnt eindringlich. Doch niemand hört auf ihn.

Und dann passiert’s: Einer Kreuzung aus Tyrannosaurus Rex und Velociraptor (Stichwort: besonders groß und böse) gelingt die Flucht aus seinem streng abgeschirmten Gehege und macht aus reiner Mordlust Jagd auf alles, was sich bewegt. Mittendrin: Zach und Gray, die beiden Buben …

Zugegeben: Wenn die Freizeitpark-Besucher auf Magnet-Bahnen durch die freie Wildnis gleiten oder über die Flüsse paddeln, immer mit Blick auf die perfekt animierten, in 3D gestaffelten urzeitlichen Tiere, ist das mitunter schlichtweg atemberaubend gemacht. Auch die Action-Sequenzen, besonders die Zweikämpfe zwischen zwei übergroßen Sauriern, können, vom technischen Standpunkt gesehen, mehr als überzeugen. Doch dann stiehlt sich mit Vincent D’Onofrio ein skrupelloser Militärberater in den Film, der die schnellen Raptoren als tierische Soldaten für Kriege missbrauchen will und glänzende Augen bekommt, wenn die Dinos aufeinander losgehen. Mit einem Mal bekommt „Jurassic World“ einen falschen Ton, mit lauten Schießereien, feurigen Explosionen und ganz viel Tamtam. Das hätte man sich schlichter gewünscht.

„Jurassic World 3D“ läuft im Hamelner Maxx-Kino täglich um 15, 17.30 und 20 Uhr, Fr. und Sa. auch um 22.40 Uhr.



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