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Die Weltuntergangswoche im Rückblick

Schnupfen und Apokalypse

Kalt schreiben“, nennt es der Journalist, wenn er schon vor dem eigentlichen Ereignis ein paar Zeilen des Nachberichts zu Papier bringt – zum Beispiel, weil ihm die Politikerrede schon auf Papier vorliegt. Heute erlebt diese Zeitung den größten Fall von „kalt schreiben“ der Mediengeschichte. Denn obwohl der prophezeite Maya-Weltuntergang uns theoretisch noch bis 7 Uhr am Samstagmorgen ereilen kann – wir leben schließlich nicht in der Zeitzone der Mayas – schreiben wir schon am Freitag in die Zeitung, wie die Geschichte ausgeht: Das Leben geht weiter – da legen wir uns fest. Wir vergessen also allen Maya-Hokuspokus packen die Geschenke ein und hoffen auf weiße Weihnachten. Und wenn wir das Wetter dafür kalt schreiben müssen.

veröffentlicht am 22.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:47 Uhr

Frank Henke

Autor

Frank Henke Redaktionsleiter zur Autorenseite


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