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Der gesündeste Wintersalat

Schmackhafter Feldsalat

HAMELN. Nach dem üppigen Schlemmen an den Feiertagen hat sich der Körper nun eine Ruhepause mit leichter Kost verdient. Wie gut, dass gerade jetzt einer der schmackhaftesten Salate seinen großen Auftritt hat – nämlich der Feldsalat. Wegen seines hohen Vitamingehalts und seiner Mineralstoffe gilt er als der gesündeste Wintersalat.

veröffentlicht am 03.01.2017 um 16:09 Uhr
aktualisiert am 03.01.2017 um 17:20 Uhr

„Knackig frischer Feldsalat hat derzeit Hochsaison“, so Moos Lehmgrübner. Foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin

Er enthält nicht nur wesentlich mehr Vitamin C und A als beispielsweise Kopf- und Endiviensalat, er ist auch besonders reich an Folsäure, Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium. Außerdem enthält er ätherische Öle, hauptsächlich Baldrianöl, gehört er doch zur Unterfamilie der Baldriangewächse. Auch gilt er als Hausmittel gegen Winterdepressionen.

Der aromatische und gesunde Feldsalat hat es deshalb verdient, so oft wie möglich auf den Tisch zu kommen. Aus eigenem Anbau wird er derzeit knackig frisch an einigen Obst- und Gemüseständen auf dem Wochenmarkt angeboten. „Feldsalat hat bei uns gerade Hochsaison“, betonte Moos Lehmgrübner vom Bioland-Stand.

Kenner wissen, wie vitaminreich der Feldsalat ist und dass er dazu beitragen kann, die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken – besonders jetzt in der Winterzeit. Außerdem ist er mit nur 20 Kalorien pro 100 Gramm ein idealer Lieferant für leichte Kost. Kein Wunder, dass die grünen Pflänzchen dieser Tage in vielen Einkaufskörben landen. Manche Kunden sind jedoch verunsichert, denn einer aktuellen Meldung des Verbrauchermagazins „Öko-Test“ zufolge soll Feldsalat eine hohe Schadstoffbelastung und einen hohen Nitratgehalt aufweisen.

Eigenen Angaben zufolge haben die Tester in insgesamt elf Läden eingekauft, um zu prüfen, mit welcher durchschnittlichen Qualität Verbraucher in den einzelnen Geschäften rechnen können. Jeweils drei Chargen wurden in den Laboren geprüft. Die Gesamtnote „Sehr gut“ wurde bei 33 Proben nur einmal vergeben, und zwar für die Probe eines Bio-Händlers. Alle anderen Proben wiesen einen zu hohen Pestizid- und Nitratgehalt auf.

Auf den Genuss von „Rapunzel“, wie der Feldsalat auch genannt wird, deshalb zu verzichten, wäre schade und ist auch nicht erforderlich, denn es gibt auch Gemüsebauer, die keine Pestizide einsetzen. Beispielsweise Friedrich Bartels vom Bioland „Der Eschenhof“. Wir verzichten beim Anbau völlig auf Pestizide“, betont der Bio-Landwirt. Um den Nitratgehalt gering zu halten, der für das Wachstum der Pflanze erforderlich ist, werde nur sparsam gedüngt, und zwar ausschließlich organisch.

Bei Salat, der auf diese Weise angebaut werde, reiche gründliches Waschen. Stiele und Rosetten brauchen nicht entfernt zu werden – was hingegen bei Feldsalat unbekannten Ursprungs empfohlen wird.

Information

Klassischer Feldsalat

Feldsalat, der in der Schweiz auch „Nüsslisalat“, in München „Nisslsalat“ und in Österreich „Vogerlsalat“ genannt wird, schmeckt klassisch gut in einer Marinade aus Essig und Öl. Sehr lecker ist er aber auch mit Walnüssen.

Zutaten für vier Personen: 400 Gramm Feldsalat, eine Zwiebel, 100 Gramm grob gehackte Walnüsse, einen Becher Joghurt, Salz, Pfeffer, einen Teelöffel Senf, zwei Esslöffel Olivenöl, eine Prise Zucker.

Zubereitung: Feldsalat putzen, gründliche waschen und trockenschleudern. Zwiebel schälen und würfeln. Walnüsse (eine kleine Menge zum Garnieren zurücklassen) mit der Zwiebel und dem Salat in einer Schale vermischen. Für die Marinade Joghurt, Salz, Pfeffer, Senf, Öl und Zucker verrühren, kräftig abschmecken, auf den Salat geben und vorsichtig untermengen. Zehn Minuten ziehen lassen, mit den restlichen Walnüssen garnieren und servieren.



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