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Arbeitskreis um Ratsherr Paschwitz erfolgreich: Beleuchtung der Schleuse soll noch dieses Jahr kommen

Projekt „Leuchtturm“ so gut wie perfekt

Hameln. Schon im kommenden Jahr werde die Schleuse abends in buntes Licht eintauchen, war sich Gerhard Paschwitz letzten Dezember sicher. Gemeinsam mit Parteifreunden und unterstützt von Elektroma-Geschäftsführer Lutz Reimann, HMT-Chef Harald Wanger und dem Präsidenten des Hamelner Vereins für Grenzbeziehung und Heimatpflege, Horst Töneböhn, hatte der Christdemokrat im Jahr 2008 den „Arbeitskreis Weser“ gegründet. Für das längerfristige Ziel, ein einheitliches Beleuchtungskonzept für die Sehenswürdigkeiten am Fluss zu realisieren – für die Wehre, die Schleuse, die Weserbrücken und die Kaimauer am Anleger –, präsentierte die Gruppe Ende vergangenen Jahres den ersten Baustein: Die vier Türme der denkmalgeschützten Schleuse sollten mit weißem LED-Licht angestrahlt und so effektiv in Szene gesetzt werden, die Fenster in blauem Licht leuchten. Kostenpunkt: 17 000 Euro. Geld, für das die Arbeitskreis-Mitglieder „Klinken putzen gehen“ wollten, wie Paschwitz im Dezember verkündete, bei Hamelner Bürgern, Geschäftsleuten, Banken und Sparkassen, aber auch bei Sponsoren, um Fördermittel zu akquirieren.

veröffentlicht am 24.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 14:37 Uhr

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Wiebke Kanz

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Wiebke  Kanz Reporterin (in Elternzeit) zur Autorenseite

Heute, mehr als vier Monate nach der Präsentation des „Leuchtturms Schleuse“, wie Paschwitz diesen ersten Baustein des Beleuchtungskonzepts für das Weserufer nennt, zeigt sich der Ratsherr mit der Spendenbereitschaft der Hamelner durchaus zufrieden. Zwar stehe der erste Kassensturz erst im Mai an, bereits jetzt sei aber ein hoher vierstelliger Betrag zusammengetragen worden. „Wir haben an viele Türen geklopft und sind auf viele offene Ohren gestoßen“, freut sich der Christdemokrat. Vor allem die Hamelner Banken und Geschäftsleute hätten sich sehr großzügig gezeigt, sodass Paschwitz zuversichtlich ist: „Die Firma Elektroma wird bald, bald, bald, noch in diesem Jahr, mit der Installation der LED an den Schleusentürmen beginnen können.“ Den Startschuss werde der Arbeitskreis geben, wenn 15 000 Euro gesammelt wurden.

Sobald Lutz Reimann ans Werk gegangen ist, soll die Schleuse das ganze Jahr über nach Einbruch der Dunkelheit dezent, aber effektvoll beleuchtet werden, das heißt im Sommer zwischen 22 und 0 Uhr, im Winter bereits ab 17 Uhr. Die Folgekosten von rund 200 Euro für Strom im Jahr stellten, so Paschwitz, kein großes Problem dar. Noch sei die Finanzierung nicht endgültig geregelt, aber „die Stadt und die Stadtwerke werden sich der Sache sicherlich annehmen“.

Parallel denken Paschwitz und seine Mitstreiter auch schon einen Schritt weiter: Bereits im Baustadium sind an der neuen Münsterbrücke Halterungen montiert worden, die nach der Fertigstellung der Erneuerungsarbeiten für Leuchtmittel zur Verfügung stehen. „Hierüber beraten wir zur Zeit mit Markus Brockmann vom Hamelner Straßenbauamt und mit der Wasser- und Schifffahrtsbehörde, denn der Schiffsverkehr darf ja nicht geblendet werden“, berichtet der CDU-Ratsherr. Wenn die Schleuse erstmal „brennt“, so Paschwitz, werden auch die Konzepte für die Wehre und das Weserufer angegangen. Hierfür sei der Arbeitskreis bereits an die Eigentümer geeigneter Gebäude herangetreten, beispielsweise an Dieter Güse, Direktor des Hotels Stadt Hameln.

Spätestens wenn die Kommunalwahlen durch sind, im Spätsommer 2016 also, soll das Beleuchtungskonzept für die Hamelner Sehenswürdigkeiten an der Weser perfekt sein. Bis dahin werden Paschwitz und seine Mitstreiter Thomas Meyer-Hermann, Walter Kinast und Peter Martin noch die eine oder andere Klinke putzen müssen.

Im Dezember 2012 fehlten noch 17 000 Euro zum Glück.Archiv



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