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„Die vierte Macht“: Russland – und welche Rolle Journalisten spielen

Nirgendwo gibt es Sicherheit

Für den Berliner Szenejournalist Paul Jensen (Moritz Bleibtreu) läuft derzeit wenig nach Plan. Um seiner Lebenskrise zu entkommen, flieht er nach Russland, verliebt sich, landet wegen Terrorismusvorwürfen im Gefängnis. Der Journalist ist plötzlich nirgendwo mehr sicher, er flieht und hetzt durch die gnadenlose russische Metropole.

veröffentlicht am 08.03.2012 um 00:00 Uhr

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Regisseur Dennis Gansel legt nach seinem Erfolg mit „Die Welle“ einen internationalen Thriller vor, der aus seinem großen Budget kein Hehl macht und seine Schauwerte mit einigem Stolz vorführt: Explosionen, Reißschwenks, die rätselhaft verhuschte Frau, Verfolgungsjagden auf Industriehöfen, schmierige Politiker und Spionagekampfmaschinen.

Als der Szenejournalist nach einem Bombenanschlag in der U-Bahn unter Terrorverdacht gerät und festgenommen wird, gönnt sich Gansel einen Schwenk zum Knastthriller: Wärtern, aggressive Mitinsassen, Angst, Panik und Flucht – routiniert, aber unterhaltsam setzt er die bekannten Versatzstücke ein. Vielleicht sind es doch ein bisschen zu viele Handlungsstränge, um sie alle konsequent zu Ende zu erzählen, doch Gansel hält sein Genrestück stets auf spannendem Grundniveau, wobei der souveräne Moritz Bleibtreu unterstreicht, das er auch größere Produktionen in der Hauptrolle tragen kann. Gansel verbindet politisches Kino mit Unterhaltung, setzt auf einen großen Spannungsbogen, Action-Bilder und schauspielerische Leistungen. Das Ergebnis ist ein sehenswerter Film vor dem Hintergrund realer Begebenheiten.

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