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Wochenrückblick der Redaktion / Was ist los im Stab des Pressesprechers der Stadt?

Nackte Tatsachen und zuckersüße Küken

Immer langsam mit den jungen Pferden … Wieso denn jetzt Jobst Christian Höche und nicht, wie bisher üblich, Birte Hansen? Die Frau für die Samstags-Rückseite hat sich in den wohlverdienten Mutterschaftsurlaub verabschiedet, und nun darf sich der Jungredakteur an dieser Stelle verwirklichen. Packen wir’s an mit den Kuriositäten dieser Woche.

veröffentlicht am 05.05.2012 um 06:00 Uhr

Autor:

Jobst Christian Höche

Eigene Stabsstelle für den Pressesprecher. Hat ein Redakteur eine Frage an die Stadt, wählt er die Nummer von Pressesprecher Thomas Wahmes. Mehrere Redakteure halten so den Pressesprecher auf Trab und seine Leitung am Glühen. Am Donnerstag war plötzlich alles anders. Es antwortete eine Frauenstimme: „Stadt Hameln, Stabsstelle Thomas!“ Ist der Job zu viel für den Mann geworden? Hat er sich ein ganzes Call-Center mit Einsatzkommando einrichten lassen, das auf den Namen „Thomas“ hört? Auch hier zeigt sich die Bedeutung richtiger Zeichensetzung. „Stabsstelle, Thomas“, bedeutet, dass Thomas Wahmes im Urlaub ist und Kollegin Frau Thomas aus der Stabsstelle der Oberbürgermeisterin sich mit Anrufen der Dewezet herumplagen muss.

Waaas, hat er nicht gesagt, oder…? Es gibt Gespräche, die lassen die Herzen der Redakteure höherschlagen. Ein Superzitat, ein Schlag in die Magengrube des politischen Gegners oder eine verbale Entgleisung. Oder es wird mal so richtig über interne Missstände aufgeklärt. Im Kopf des Redakteurs reihen sich dann die Sätze für den Artikel wie von selbst aneinander, bis es wie in dieser Woche von einem Behördensprecher heißt: „...das ist jetzt aber nur für Sie als Hintergrund, das schreiben Sie nicht.“ Wie eine Seifenblase platzt dann der Traum von der Titelgeschichte.

Nackte Tatsachen schlagen Blaulicht-Story. In der Medienwelt gilt die Devise „sex und crime wird viel gelesen“. Auch die Dewezet-Leser können sich von der Gier nach nackten Sensationen offenbar nicht freisprechen. Die Geschichte über den Entertainer Kay Ray, der bei seinem Auftritt in der Sumpfblume blank zog, wurde auf dewezet.de noch häufiger gelesen als die auch sehr beliebten Polizeigeschichten. Im Vergleich zum Durchschnitt wurde der Nackedei-Artikel aus dem Kulturteil fünfmal häufiger angeklickt.

„Keine Fotos von hinten“. Darauf gilt es eigentlich zu achten. Auf die niedliche Rückansicht des Gänsekükens, das es diese Woche bis auf die Titelseite geschafft hat, trifft das aber nicht zu. „Zu süß“, so die Meinung nicht nur der Redaktion.



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