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Tomaten, Kartoffeln, Kohl: Was bei fiesen Mückenstichen Abhilfe schafft

Mini-Vampire gehen auf Beutezug

Warum immer ich?“ Wer zu den Leidgeprüften gehört, die im Sommer von Mücken förmlich aufgefressen werden, hat sich diese Frage sicher schon tausendmal gestellt. Stich für Stich – eine Höllenqual. Es juckt. Man kratzt. Es bilden sich Quaddeln – und im schlimmsten Fall sogar böse Entzündungen. Eigentlich reicht uns ja schon die Hitze in schwülwarmen Sommernächten. Doch kaum liegt man im Bett und macht das Licht aus, geht es schon los mit dem nervtötenden sirrenden Summen einer Stechmücke – genauer gesagt: eines hungrigen Mückenweibchens, denn die Männchen sind Vegetarier.

veröffentlicht am 29.05.2012 um 00:00 Uhr

Mückenweibchen stechen zum Arterhalt: Sie benötigen das Eiweiß aus unserem Blut für ihre Eier, die sie dann später im Wasser ablegen. Ihr Stich kann letztlich jeden treffen: Denn der Geruch des menschlichen Blutes zieht Mücken magisch an. Körperwärme und Schweiß sind für sie unwiderstehlich. Besonders verlockend ist eine Mischung aus 60 bis 80 Prozent Milchsäure und 10 bis 20 Prozent Ammoniak und Essigsäure. Da Mücken gegen Abend aktiv werden, ist es ratsam, sich dann besonders gegen Stiche zu wappnen.

Wie man sich schützen kann:

In Apotheken gibt es eine Auswahl an Mitteln, die Mückenstichen vorbeugen sollen: Einige werden direkt auf die Haut aufgetragen, andere auf die Kleidung. Die Mittel wirken meistens durch Duftstoffe wie Citronell- oder Lavendelöle, die Mücken abschrecken sollen. Abends lange Hosen und Oberteile anziehen, um so Arme und Beine vor Stichen zu schützen. Dunkle Farben finden die kleinen Vampire besonders attraktiv – deshalb lieber zu heller Kleidung greifen. Auch sollte man festes Gewebe bevorzugen, weil das Mücken schlechter durchpiksen können.

Parfüme locken Mücken an: Also besser auf parfümierte Lotionen, Cremes und Duftwässerchen verzichten.

Nachts bewährt sich auch bei uns ein „Mittel“ aus den Tropen: das kleinmaschige Moskitonetz. Aber auch Mückengitter vor Fenstern und Türen helfen, die Plagegeister fernzuhalten.

Als Hausmittel gelten Zitronenscheiben, die – gespickt mit Gewürznelken – auf Tischen und Fensterbänken aufgestellt werden. Der Duft soll vor den Insekten schützen. Alternativ kann man auch Apfelessig mit ein wenig Wasser vermischen und aufstellen.

Es gibt im Handel auch elektronische Geräte für die Steckdose, die Mücken abwehren sollen.

Was man nach einem Stich tun kann:

Zu den Hausmitteln zählen unter anderem Tomaten, Kartoffeln und Kohl, die zweckentfremdet gegen Mückenstiche eingesetzt werden können. Dazu eine Tomate oder Kartoffel anschneiden und direkt auf den Mückenstich legen. Kohlblätter zerquetscht man und reibt mit dem austretenden Saft die Stichstelle ein.

Zitronensaft und Zwiebelschalen sollen ebenfalls gegen Juckreiz und Schwellungen helfen.

Bewährt gegen quälendes Jucken haben sich auch Eiswürfel oder Kühl-Akkus, die man auf den Stich drückt.

Kühlende Gels und andere Mittel, die den Juckreiz lindern, bekommt man in der Apotheke. kar



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