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Arbeitskreis Weser plant zweiten Teil der Fluss-Beleuchtung / Umsetzung bis Ende des Jahres angepeilt

Mehr Licht?

Hameln. Der erste Teil der Weserbeleuchtung ist bereits installiert. Von der Dämmerung bis 24 Uhr werden die Schleusenmauer samt -türmen angestrahlt. Doch wie geht es nun weiter? Geplant war, auch die Münsterbrücke, die Kaimauer am Anleger und das obere Weserwehr zu beleuchten. Doch die Realisierung geht nur Schritt für Schritt voran – denn sie hängt daran, dass genügend Sponsoren sich beteiligen. „Der Arbeitskreis wird sich jetzt wieder zusammensetzen“, sagt dessen Mitglied Gerhard Paschwitz. Für den zweiten Projektabschnitt wolle man neue Spenden-Konten einrichten. Etwa 7000 bis 9000 Euro brauchen die Planer für das nun anstehende Projekt: das obere Weserwehr. Den unteren Brückenbereich wolle man sich erst für 2015 vornehmen, sagt Paschwitz. Das sei nochmal „eine andere Hausmarke“, was die Kosten betreffe.

veröffentlicht am 25.06.2014 um 06:00 Uhr

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Paschwitz hofft, dass man gegen Ende der Sommerzeit mit der Umsetzung des nächsten Teils starten kann. Auch der erste Teil war zur Winterzeit angeknipst worden – das mache am besten Eindruck, so Paschwitz. Aber auch bei den neuen Lichtern müsse man wieder das reguläre Prozedere durchlaufen – und vor allem mit dem Schifffahrtsamt abklären, ob die Installation wie geplant umsetzbar ist. Schließlich dürften keine Verkehrsteilnehmer geblendet werden. „Ich hoffe, dass alte Sponsoren wieder mit aufspringen“, sagt er – einige Zusagen gäbe es. Privatleute und Unternehmen aus der Region hatten sich beteiligt, um die Schleusentürme samt Mauer in atmosphärisches Licht zu tauchen.

Und wann wird das Projekt auch Touristen angepriesen? „Wenn das ganze fertig ist“, sagt Paschwitz. Wenn alle drei Projektteile abgeschlossen sind, wolle man auch schöne Bilder machen, die man dann gegebenenfalls in die Werbebroschüren der Hameln Marketing und Tourismus GmbH mitaufnehmen könnte.

In das erste Teil-Projekt waren 15 900 Euro investiert worden. 2000 Betriebsstunden leuchten die Lampen im Jahr – und sollen frühestens in zehn Jahren ausgetauscht werden. Der Verbrauch der speziellen Lampen liegt bei jährlich etwa 440 Kilowattstunden.

„Wir wollen keine Steuergelder einsetzen“, macht Paschwitz noch einmal deutlich. Daher suche man nun wieder alte und neue Sponsoren, um das Weserlicht Stück für Stück voranzutreiben.

Am 23. Dezember 2013 berichtete die Dewezet über die Umsetzung des ersten Teilprojekts.



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