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Sieben Wochen nach unserem Bericht: Schlafzimmer der Yilmaz’ wieder komplett

Löcher in Decke und Dach gestopft

Rinteln (pk). Bei der Familie Yilmaz ist bei dem Unwetter mit Starkregen vor sieben Wochen mehr runtergekommen als bloß Regen. In ihrer Wohnung im ersten Stock in der Klosterstraße gab die Decke im Schlafzimmer nach, ein Teil stürzte ein (wir berichteten). Holz, Lehm und Wasser machten das Schlafzimmer unbewohnbar. Unsere Zeitung hat bei Familie Yilmaz nachgefragt, wie es ihr seit dem Unglück ergangen ist.

veröffentlicht am 17.08.2011 um 00:00 Uhr

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Vor sieben Wochen, als die Schlafzimmerdecke einstürzte, nahm die stark belastete Feuerwehr lediglich Sicherheitsmaßnahmen vor: Es wurde – mit negativem Ergebnis – geprüft, ob die Decke noch weiter einzustürzen drohte, und sicherheitshalber der Strom abgestellt. Betreten werden, mahnten die Feuerwehrmänner, sollte das Schlafzimmer jedoch nicht mehr, solange der Schaden nicht behoben ist. Infolgedessen zog Nusret Yilmaz mit seiner Frau vorübergehend in das Zimmer ihres Sohnes Beytullah.

Dann passierte erst mal ein paar Tage lang gar nichts, erzählen Vater und Sohn. Schließlich wurde mithilfe des Hausbesitzers das Zimmer komplett geräumt: das Bett, der Schrank, der Teppich und natürlich der Dreck, alles wurde nach draußen geschafft. Mit Deckenpaneelen wurde das Loch in der Decke wieder verschlossen. „Auch das Dach wurde wieder dichtgemacht“, erzählt Nusret Yilmaz. Langfristig solle das Haus jedoch ein komplett neues Dach bekommen.

Schon seit Längerem sei das Dach undicht gewesen, ohne dass es jemand mitbekommen habe. Bei jedem Regen drang unbemerkt Wasser in das Haus, die Schlafzimmerdecke wurde zunehmend aufgeweicht. Der Starkregen Ende Juni brach schlussendlich den letzten Widerstand der Decke – sie stürzte ein.

Die Reinigungs- und Reparaturarbeiten zogen sich über eine Woche hin. Ein neuer Teppich wurde verlegt, ein neuer Schrank aufgebaut, und renoviert werden musste außerdem. Erst dann war das Schlafzimmer wieder beziehbar. Für die entstandenen Schäden kommt die Versicherung des Hausbesitzers auf, sagt Nusret Yilmaz.

Allein das neue Bett der Yilmaz’ wird erst heute geliefert – endlich. Schliefen sie seit dem Unwetter doch auf der bloßen Matratze.

Noch einmal Glück gehabt hat der Optiker unmittelbar unter der Wohnung der Familie Yilmaz. Bildete sich nach dem Deckeneinsturz im ersten Stock zwar ein nasser Fleck in der Decke des Erdgeschosses, ist es glücklicherweise bei dem bisschen Feuchtigkeit geblieben, teilt ein Mitarbeiter auf Anfrage mit.

Am 30. Juni berichtete unsere Zeitung über die Schäden, die der Starkregen tags zuvor angerichtet hatte: Neben etlichen vollgelaufenen Kellern war auch die Wohnung der Familie Yilmaz betroffen, hier stürzte die Schlafzimmerdecke ein.



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